Regionspräsident stellt sich vor

Regionspräsident Steffen Krach in der digitalen Ansprache. (Foto: Region Hannover)

Steffen Krach setzt eigene Ziele

Region (r/gg). Zur „Nummer eins“ will der neu gewählte Regionspräsident Steffen Krach die 20 hannoverschen Kommunen entwickeln, "mit einer leistungs- und handlungsfähigen Regionsverwaltung als Rückgrat". Anlässlich seines Amtsantritts am 1. November hatte er Mitarbeiter zu einer Digital-Veranstaltung eingeladen, um sich vorzustellen. Dass er dabei auf Kooperation mit allen Beteiligten setzt, machte der Sozialdemokrat gleich in seinem ersten Auftritt als Regionspräsident deutlich. So hatte Steffen Krach die Interessenvertretungen mit auf die virtuelle Bühne gebeten und signalisierte damit ein offenes Ohr für die Anliegen des Personalrats, der Gleichstellungsbeauftragten und der Schwerbehindertenvertretung.
Seine Vision für die Regionsverwaltung beschrieb Steffen Krach als „moderne und vielfältige Verwaltung“. Ihm sei wichtig, Bürger bei ihren Anliegen kompetent, zügig und bürgernah zu unterstützen. Er setze zum einen auf den Ausbau der Digitalisierung, zum anderen auf eine gemeinsame Stabsstelle mit den Kommunen, um Vorschläge zur Verbesserung der Verwaltung aufzunehmen und im Rahmen der Möglichkeiten umzusetzen. „Diese Ziele erreiche ich nicht allein“, betonte Steffen Krach, „das geht nur, wenn alle an einem Strang ziehen – und zwar in dieselbe Richtung.“ In diesem Sinne wolle er auch die Zusammenarbeit mit den Kommunen weiter intensivieren.
Steffen Krach hob während seiner Rede immer wieder die Rolle der Mitarbeiter hervor. Ohne sie sei dieser Weg nicht zu beschreiten. Arbeitsschwerpunkte soll es bei den Themen Gesundheitsversorgung, Familien- sowie Klimapolitik geben. Auch das 365-Euro-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr ist weiterhin ein fester Bestandteil seiner Politik. „Mein Ziel ist klar: In fünf Jahren soll die Region Hannover bekannt für ihre Vorbildfunktion bei vielen Themen sein.“