Polizei kontrolliert Personalien

Präsenz am Montagabend auf den Straßen

Region (r/gg). Mehrere nicht angezeigte Versammlungen mit rund 1.200 Teilnehmer haben am Montagabend in Hannover, in Burgdorf und Garbsen Einsätze der Polizei ausgelöst. Geahndet wurde das Fehlen der Mund-Nase-Bedeckung im Freien. In Hannover wurde ein Auto-Korso mit einer Rolle Toilettenpapier beworfen, Wasser wurde aus einem Eimer in Richtung der Autos geschüttet - so der Polizeibericht. Passanten seien als Gruppierungen erfasst worden. "Vermutlich aufgrund der Polizeipräsenz" habe man vermieden, größere Gruppen zu bilden. Die Einsatzkräfte stoppten und kontrollierten die Personalien der Passanten. Ein Flüchtender, der sich nicht ausweisen wollte, wurde von Polizisten zu Boden gedrückt.
Auch in mehreren Orten im Zuständigkeitsbereich der Inspektion Burgdorf verzeichnete die Polizei am Montagabend nicht angezeigte Versammlungen. Die Gruppierungen wurden jeweils angesprochen und als Versammlungen deklariert. Insgesamt wurden 14 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung gefertigt. Zudem erhielten zwei Teilnehmer nach Widerständen Strafanzeigen.
Drei Strafverfahren leitete die Polizei im Rahmen von nicht angezeigten Versammlungen im Zuständigkeitsbereich der Inspektion Garbsen ein. Zweimal, da Personen mutmaßlich unrichtige Atteste vorlegten, die sie von der Tragepflicht einer FFP2-Maske befreien. Eine weitere Strafanzeige erhielt eine Person, da ein verbotener Gegenstand mitgeführt wurde. Hinzu kamen insgesamt zehn Ordnungswidrigkeitsanzeigen, vier wegen Nichtanzeigens einer Versammlung, sechs wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung.