Papiermüll noch noch 14-tägig?

CDU- und SPD Regionsfraktion wollen mehr Service

Region (r/gg). Im November wurde von der SPD/CDU-Groko in der Regionsversammlung beschlossen, dass der Abholrhythmus des Altpapiers im Umland auf 14-tägig, statt wöchentlich umgestellt wird. Der neue Rhythmus soll ab April 2021 gelten. aha hat diesen Schritt mit der Unwirtschaftlichkeit der Sammlung begründet und schlug der Politik diese Veränderung vor. „Ein logischer Vorgang. Wenn die Erträge aus der Altpapiersammlung sinken, muss aha schauen, wie das Einsammeln optimiert werden kann. Eine Veränderung des Rhythmus ist eine Möglichkeit“, erklärt Jan Dingeldey, stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion und Hemminger Abgeordneter. „Aber nun sind die Rahmenbedingungen wieder andere. Die Leute sind daheim und haben durch vermehrte Einkäufe, verändertes Kochverhalten oder die ein oder andere Aufräumaktion mehr Altpapier und Pappe. Da macht es Sinn, wenn das Papier und die Kartons wöchentlich abgeholt werden“, meint er.
Für die CDU-Fraktion wäre das Aussetzen des 14-tägigen Rhythmus ein Service für Bürger, der hilft, die Bewegungen im Regionsgebiet zu reduzieren.
Wolfgang Toboldt, abfallpolitischer Sprecher der SPD-Regionsfraktion, informiert daraufhin über eine aha-internen Entscheidung. Demnach habe, so seine Nachricht, aha-Geschäftsführer Thomas Schwarz, in einer Fachausschuss-Sitzung bekannt gegeben, die Änderung des Abholrhythmus für Altpapier wegen der derzeitigen Müllmengen vorerst auszusetzen.