Hospizdienst setzt auf Kompetenz

Am Seminar in der Bildungsakademie in Stapelfeld nahmen teil (von links): Kirsten Jagau-Brinkmann, Karl Wenning (beide Burgdorf), Annette Maikowski, Luzie Dominik (beide Lehrte), Ute Feldmann (Uetze), Manuela Fenske-Mouanga, Gisela Hauschild (beide Burgdorf), Felicitas Winkler-Klar, Cornelia Benstein (beide Uetze), Henning Sander (Lehrte), Brunhilde Monecke (Burgdorf), Anke Ahlswede (Sehnde), Jens Schumacher (Uetze). (Foto: Privat)

Ehrenamtliche Helfer absolvieren Fortbildung

ALTKREIS (r/gg). Gerade in der Sommerzeit, wenn viele Menschen Urlaub machen, ist die Sterbe- und Trauerbegleitung des Hospizdienstes für Betroffene eine wichtige Einrichtung. Für die ehrenamtlichen Mitarbeiter ist die fortlaufende Fortbildung und Vorbereitung für diese Aufgabe selbstverständlich. Der Ambulante Hospizdienst Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze praktiziert ein Ausbildungsmodell, mit dem die Ehrenamtlichen über ein Jahr in den Bereichen Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz geschult und weitergebildet werden. Dazu gehört das jährlich durchgeführte Wochenende in einem auswärtigen Tagungshaus. Das Seminar gibt den Ehrenamtlichen Gelegenheit, sich mit einem grundlegenden Thema der Hospizarbeit auseinanderzusetzen und gleichzeitig für ihre Arbeit Kraft zu schöpfen.
Die Bereitschaft zum Lernen miteinander und voneinander ist die wichtigste Voraussetzung für die ehrenamtliche Tätigkeit im Hospizdienst, der schwerkranke, sterbende und trauernde Menschen begleitet und auch die Angehörigen berät. „Betroffene haben einen Anspruch auf eine qualifizierte Unterstützung“, so Manuela Fenske-Mouanga, Leiterin des ambulanten Hospizdienstes für Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze, „sie sollen die Gewissheit haben, dass alle unsere Mitarbeitenden den Herausforderungen ihrer Aufgaben in der Begleitung von Sterbenden und Trauernden gewachsen sind.“