„heim@“ zeigt Arbeiten von 15 heimischen KünstlerInnen

Die Vielgestaltigkeit von „Heimat“ zeigen die künstlerischen Beiträge der Ausstellung „heim@“ im Regionshaus Hannover. (Foto: Region Hannover)

Ausstellung zeigt, wie vielgestaltig „Heimat“ sein kann

HANNOVER (r/kl). Was ist Heimat? Ist es ein Ort? Ein Gefühl? Im Zeitalter der Globalisierung entdecken viele Menschen, wie wichtig es ist, sich irgendwo zu Hause zu fühlen. Die Ausstellung heim@ im Haus der Region Hannover will deutlich machen, wie vielgestaltig „Heimat“ sein kann. 15 Künstlerinnen und Künstler verschiedener Altersstufen, die in der Region Hannover leben und arbeiten, aber zum Teil in anderen Landesteilen oder im Ausland geboren sind, präsentieren vom 6. Mai bis zum 22. Juli 2011 ihre ganz persönliche Interpretation.
Zehn Jahre wird die Region Hannover in diesem Jahr alt. Rund 1,1 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner fühlen sich hier zuhause. Die Mehrheit von ihnen ist hier geboren, für viele ist die Region aber erst später zur Heimat geworden.
„Heimat“? Nur die deutsche Sprache kennt diesen umfassenden Begriff, der Verbundenheit, Verwurzelung, Identität, Geborgenheit und Sich-Zuhause-Fühlen zugleich bezeichnet. Lange Zeit missbraucht, ideologisch befrachtet, verkitscht und verpönt, ist „Heimat“ spätestens seit der gleichnamigen Filmtrilogie von Edgar Reitz in den 1980er Jahren rehabilitiert.
Heimat ist dort, wo die Seele sich am wohlsten fühlt. Das muss nicht unbedingt ein Ort sein, der auf der Landkarte zu finden ist. Die Menschen sind so mobil wie nie zuvor; die Wanderungsbewegungen zwischen den Kulturen haben stark zugenommen, die Welt wird kleiner. Doch gerade in Zeiten der Globalisierung, der Unruhe und angesichts einer unsicheren Zukunft verspürt der Mensch den Wunsch nach Halt und Zugehörigkeit. Welche Möglichkeiten gibt es heute, Heimat zu spüren?
In der Ausstellung heim@ sind ganz persönliche Interpretationen des Themas von Künstlerinnen und Künstler aus der Region zu sehen. Beitragende sind: Emmanuelle Tanaïs Aupest, Vera Burmester, Elizabeth Cardozo, Anna Eisermann, Ziad El Kilani, Mona Fischer, Michael Gould, Marion Gülzow, Angela Hennessy, Walter Kreuzer, Mirjam Nemetschek, Ulla Nentwig, Mihail Orester, Nigel Packham, Eric Pina
Nach der Eröffnung am Donnerstag, 5. Mai, ab 18.00 Uhr im „Haus der Region“ in Hannover, Hildesheimer Straße 20, kann die Ausstellung dort noch bis zum 22. Juli Montag bis Freitag jeweils von 9.00 bis 17.00 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.