Haltestellen werden barrierefrei

Umbau in Burgdorf, Lehrte und Sehnde

LEHRTE-SEHNDE. Der Ausbau barrierefreier Haltestellen geht weiter: Für insgesamt 16 Bushaltestellen in Langenhagen, Burgdorf, Lehrte und Sehnde hat die Regionsverwaltung jetzt die Förderzusage von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) erhalten. Folgende Stationen werden spätestens im dritten Quartal dieses Jahres umgebaut: Ehlershausen-Haydnstraße auf der Ramlinger Straße beidseitig, Steinwedel Brinkplat auf der Dorfstraße beidseitig, Immensen-Kirche auf der Arpker Straße beidseitig und Wassel auf der Rethmer Straße beidseitig. 
Die umgebauten Haltestellen sollen den Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln für Menschen, die in ihrer Mobilität oder Sehkraft eingeschränkt sind, einfach und sicher ermöglichen. Auch für Eltern mit Kinderwagen soll der Ein- und Ausstieg leichter werden. Besonders wichtig bei der Neugestaltung sind deshalb Sonderbordsteine mit 16 Zentimetern Höhe. Diese ermöglichen einen niedrigschwelligen Ein- und Ausstieg. Um den Nahverkehr wirklich stufenlos zugänglich zu machen, kommen Niederflurbusse zum Einsatz. Mit der Kneeling-Technik kann das Fahrzeug hydraulisch abgesenkt werden. Auch neue, vergrößerte Warteflächen, neue Führungselemente und der Ausbau von Infovitrinen und Wartehallen stehen im Fokus. „Der Nahverkehr in der Region soll für die Bürger ein attraktives Angebot sein“, sagt Elke van Zadel, Fachbereichsleitung Verkehr. „Dabei darf es nicht entscheidend sein, ob ein Fahrgast mit Kinderwagen, Rollator oder Blindenstock unterwegs ist.“
Für die Maßnahmen in Burgdorf, Lehrte und Sehnde verfügt die Regionsverwaltung über 226.050 Euro.