Folie schützt Busfahrer

Zum Schutz vor der Virus-Ausbreitung werden die Busse im öffentlichen Nahverkehr mit Schutzfolien für die Fahrer ausgestattet. (Foto: Regionbus Hannover GmbH)

Üstra und Regiobus sorgen vor

REGION (r/gg). Um ihr Fahrpersonal in den Bussen noch besser vor einer möglichen Infektion zu schützen, ergreifen die beiden Verkehrsunternehmen Üstra und Regionbus weitere Maßnahmen. Der Fahrgastraum wird sukzessive umgerüstet, indem er durch eine zusätzliche Folie vom Fahrerstand getrennt wird. Die neu installierte Folienschutztür ersetzt und ergänzt die bisherige Absperrung aus Flatterband. Für die Fahrgäste ändert sich durch diese Anpassung nichts. Sie können weiterhin im Notfall Kontakt zum Fahrpersonal aufnehmen und mit diesem durch die Tür sprechen. Auch die Fahrer werden durch die Folienschutztür nicht beeinträchtigt – der Blick in den Fahrgastraum ist für sie weiterhin möglich.
Die bisherige Absperrung durch Flatterband hatten Üstra und Regiobus bereits zum 13. März umgesetzt. Seitdem ist der Zustieg in die Busse zum Schutz der Fahrer nur durch die hinteren Türen möglich und der Fahrscheinverkauf beim Fahrpersonal ausgesetzt. Im ältesten Stadtbahntypen, dem TW 6000, sind zeitgleich Umgestaltungen im Endbereich der Wagen vorgenommen worden, um den Fahrerarbeitsplatz ebenfalls stärker vom Fahrgastraum zu trennen. Die Fahrerkabinen des TW 2000 und des neuesten Modells, dem TW 3000, sind in sich geschlossen, so dass dort keine zusätzlichen Maßnahmen ergriffen werden mussten.