Fahrradprüfung bestanden – doch ein paar Dinge gibt es da noch …

Aktion „Risiko raus!“ der gesetzlichen Unfallversicherung gibt Tipps

REGION HANNOVER (r/kl). Endlich: Die Fahrradprüfung in der Grundschule ist geschafft – nun wollen die Kinder auch loslegen und alleine zur Schule radeln. Schließlich haben sie bewiesen, dass sie zum Beispiel die Verkehrsregeln beherrschen, lenken und bremsen können.
An ein paar Dinge sollten Kinder und Eltern vorher aber noch denken. Wohin zum Beispiel mit dem Ranzen? „Die Schultasche sollte im Fahrradkorb liegen und zusätzlich mit einem Gurt oder Expander gesichert sein, damit sie nicht herunterfällt“, sagt Roland Tunsch, Geschäftsführer des Gemeinde-Unfallversicherungsverbandes Hannover und der Landesunfallkasse Niedersachsen.
Vom Gepäckträger kann der Schulranzen leicht herunterrutschen – das führt dann schnell zu einem Unfall. Wird der Ranzen auf dem Rücken getragen, kann er den Schüler beim Fahren behindern und den Rücken bei einem Sturz zusätzlich verletzen.
(Eine andere Sache sind Hosenschutzringe oder -klammern. Sie sollen verhindern, dass das Hosenbein in die ölige Kette gerät, das Rad jäh stoppt und der Fahrer einen unfreiwilligen Abgang über den Lenker macht.
„Klammern oder Hosenschutzringe sind sinnvoll, gelten bei den Kindern aber als uncool“, sagt Tunsch. Eher akzeptiert werden modische Bänder aus reflektierendem Material, die sich selbständig aufrollen und eng am Hosenbein sitzen („Klackband“ / „Schnappband“). (
Bevor die Kinder starten, sollten zumindest Bremsen, Licht und Reifenprofil sowie die Klingel noch überprüft werden: Greifen die Bremsen gut? Ist die Klingel mit dem Daumen leicht zu erreichen und helltönend? Hat der Reifen noch genug Profil und: Sind Lichtanlage und Reflektoren sauber und funktionsfähig?
Antworten gibt die Präventionskampagne „Risiko raus!“ der gesetzlichen Unfallversicherung(. Unter www.risiko-raus.de, Rubrik: Infomaterial, kann die Broschüre „Sicher mit dem Rad zur Schule“ kostenlos heruntergeladen werden.