Dr. Matthias Miersch erneut Vorsitzender des größten SPD-Unterbezirkes Region Hannover

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Delegierte bekräftigen Widerstand gegen längere Atom-Laufzeiten

REGION HANNOVER (r/kl). Auf seinem ordentlichen Unterbezirksparteitag am vergangenen Samstag hat der SPD-Unterbezirk Region Hannover mit gut 90 Prozent der Delegiertenstimmen den Bundestagsabgeordneten Dr. Matthias Miersch (Laatzen) erneut zum Vorsitzenden gewählt.
Miersch ist bereits seit 2009 Vorsitzender des mit rund 10.000 Mitgliedern größten Unterbezirkes der SPD in Deutschland. Er ist zugleich Mitglied des Präsidiums des SPD-Landesverbandes Niedersachsen und umweltpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion.
Bei der Wahl seiner Stellvertreterinnen und Stellvertretern im Unterbezirk Hannover wurden Torben Klant, die Landtagsabgeordnete Sigrid Leuschner, Walter Meinhold und Sylvie Müller sowie als Schatzmeister der Landtagsabgeordnete Marco Brunotte in ihren Ämtern bestätigt.
Zu Beginn des Parteitages verabschiedeten die Delegierten vor dem Hintergrund der drohenden nuklearen Katastrophe in Japan eine Resolution „Abschalten.Jetzt“, die insbesondere die Forderung nach der Rücknahme der Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke durch die schwarz-gelbe Bundesregierung beinhaltet. Miersch zeigte sich erschüttert, dass von Kernkraft als sauberer Energie gesprochen werde. „Kernkraft hat keine Zukunft!“ erklärte er unter dem Beifall der 240 Delegierten.
Miersch sprach sich für den Erhalt einer öffentlich gesteuerten und verantworteten Daseinsvorsorge als Markenkern der Region Hannover aus. Während andernorts das kommunale Tafelsilber verkauft wurde, sei die Region Hannover zu Recht dem Prinzip der öffentlichen Trägerschaft treu geblieben.
Mit dem Zweckverband Abfallwirtschaft (aha) und dem Klinikum Region Hannover zeige sich, dass effiziente und bürgerfreundliche Daseinsvosorge in öffentlicher Hand gut gelingen könne. Künftig müsse noch stärker geprüft werden, inwieweit man mit Kooperationen in der Lage sei, Allianzen gegen die Privaten zu bilden.
BILDUNTERSCHRIFT:
„Kernkraft hat keine Zukunft!“ erklärte der wiedergewählte Unterbezirksvorsitzende Dr. Matthias Miersch unter dem Beifall der rund 10.000 SPD-Mitglieder vertretenden 240 Delegierten. Foto: SPD/UB