„Wir haben heute Weichen für den Isernhagenhof gestellt“

Der neue Vorstand des Isernhagenhof Kulturvereins (v.l.n.r.): Wolfgang Dorn, Arpad Bogya, Burghard Kinder, Ingolf Ziemehl und Cornelia Kuhnert. Auf der Bank: Rudolf Scharff und Istvàn Szentpàli. (Foto: Sina Balkau)

Neuer Vorstand des Kulturvereins hat sich hohe Ziele gesteckt

ISERNHAGEN F.B. (sib). Der Isernhagenhof Kulturverein e.V. hat seit Anfang Juni einen neuen Vorstand, der sich schon auf seiner ersten Sitzung hohe Ziele für die Zukunft gesteckt hat: Junge Leute sollen vermehrt angelockt und der Isernhagenhof über die Grenzen Isernhagens und Burgwedels hinweg bekannt gemacht werden. Das soll unter anderem durch viel Prominenz erreicht werden, die Kontakte wollen der neue Vorsitzende Rudolf Scharff und sein Stellvertreter Istvàn Szentpàli herstellen.
Ein Vorteil, den der neue Vorstand des Isernhagenhof Kulturvereins hat, ist sicher der hohe Bekanntheitsgrad einiger Mitglieder: So ist der Vorsitzende Rudolf Scharff ein prominenter Journalist, Schauspieler und Moderator. Scharffs Stellvertreter Istvàn Szentpàli ist Gründer und Dirigent des Johann-Strauss-Orchesters Hannover und als neue Schriftführerin wurde Kriminalschriftstellerin Cornelia Kuhnert ernannt. Alle drei haben beste Kontakte zu Künstlern aller Sparten, die sie für ihre neue Aufgabe nutzen wollen. Ebenfalls in den neuen Vorstand gewählt wurden Ingolf Zimehl und Wolfgang Dorn. Gesetzt sind außerdem die ständigen Gemeindevertreter Arpad Bogya und Burghard Kinder.
„Wir haben heute Weichen für den Isernhagenhof gestellt“, verkündete Rudolf Scharff nach der ersten Vorstandssitzung. Die Vorstandsmitglieder haben beschlossen, dass sie Veranstaltungen in den Isernhagenhof holen wollen, der diesen über die Grenzen der näheren Umgebung hinaus bekannt macht. Außerdem sollen vermehrt jüngere Leute angelockt werden. „Rocksänger Andy Lee wird zum Beispiel einen Workshop mit Kindern ab neun Jahren bei uns machen. Dabei erfahren die Kids, wer Elvis Presley war und werden auch an Musikinstrumente herangeführt“, verrät Scharff erste konkretere Pläne. Sein allergrößter Wunsch wäre jedoch ein Musical mit hervorragenden Sängern.
Des Weiteren stellt sich der Vorstand einen Prominentenstammtisch für die Mitglieder des Vereins, eine Verbesserung der Akustik, eine engere Zusammenarbeit mit der Musikschule und dem Café Rautenkranz sowie eine Erhöhung der Veranstaltungsmenge vor. Mindestens zwölf bis fünfzehn Events sollen pro Jahr direkt über den Isernhagenhof organisiert werden plus weitere, die von außerhalb dazukommen. „Der neue Vorstand hat Visionen. Wir wollen nach vorne, jeder Besucher soll ein Aha-Erlebnis haben“, erklärte der Vorsitzende die vielfältigen und hohen Ziele.
Dass er diese Versprechung auch in die Tat umsetzen kann, muss der neue Vorstand erst noch beweisen. Die Bilanz nach 23 Tagen Vorstandsarbeit kann sich allerdings sehen lassen: Acht neue Vereinsmitglieder konnten schon geworben werden.