Weihnachtsmarkt fällt aus

Herbert Löffler als Weihnachtsmann (links) und Andreas Glombik als Knecht Ruprecht bedauern die Absage des Weihnachtsmarkts und freuen sich jetzt schon auf das nächste Jahr. (Foto: Hendrik Glombik/privat)

Förderverein der Feuerwehr und Team des Zehntfests sagen Veranstaltung ab

Kirchhorst (r/fh). Der Kirchhorster Weihnachtsmarkt fällt wegen der Corona-Epidemie aus. Er war für den 27. November geplant. Doch aufgrund der steigenden Infektionszahlen und der verschärften Sicherheits- und Hygienebestimmungen haben die Veranstalter ihn jetzt abgesagt.
Bei der Vorbereitung hat der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr in diesem Jahr erstmals Unterstützung von den Organisatoren des Zehntfestes bekommen. Denn aufgrund seiner Altersstruktur kann der Förderverein die Veranstaltung nicht mehr alleine stemmen und will die Verantwortung mittelfristig ganz abgeben.
Auch wenn der Weihnachtsmarkt nun ausfällt, bewerten die Beteiligten die bisherige Zusammenarbeit positiv und wollen daran im nächsten Jahr anknüpfen. Um die drei Weihnachtshütten mit Bratwurst, Glühwein und Kaltgetränken zu betreiben, braucht es etwa 30 ehrenamtliche Helfer. Das Team vom Kirchhorster Zehntfest hatte sie aus den eigenen Reihen und seinem Unterstützer-Pool innerhalb von gerade einmal zwei Wochen rekrutiert. Und auch für den geplanten Aufbau hatten sich genügend Freiwillige gemeldet. "Wir bedanken uns für diese große Hilfsbereitschaft", betonen Herbert Löffler vom Förderverein der Feuerwehr und Andreas Glombik vom Organisationsteam des Zehntfests.
Löffler wollte bei dem Weihnachtsmarkt wie in den zurückliegenden Jahren wieder als Weihnachtsmann auftreten. Und Gomblik hätte ihn erstmals als Knecht Ruprecht unterstützt. Nun haben sich die beiden in ihren Kostümen zumindest zu einem kleinen Fotoshooting an der St.-Nicolai-Kirche getroffen und die Fotos anschließend zusammen mit der Absage auf der Internetseite und in den sozialen Medien veröffentlicht. "Wir wollten nicht einfach kommentarlos absagen", begründen sie.