Virtuelle Reise nach Japan

Rico Ottermann der Intiator der 10000 km Challenge. (Foto: Frank Heise)

ABCler sammeln Kilometer und hoffen auf baldiges Training in der Halle

ALTWARMBÜCHEN (r/bs). Es wird zwar keinen Olympia-Teilnehmer vom Altwarmbüchener Badminton Club geben, aber nach Japan wollen die Spieler und Eltern dennoch bei der 10.000 km Challenge. Seit sieben Wochen ruht der Trainings-und Wettkampfbetrieb beim ABC.
Die Spieler haben sich in den Wochen mit Hometraining und Homechallenges beschäftigt. Seit Ende April sammeln Spieler und auch Eltern und Sponsoren Kilometer für die 10.000 km, die es zu erreichen gilt, um nach Japan zu kommen virtuell. Initiiert wurde die Aufgabe von Rico Ottermann dem Mannschaftsführer der 1. Mannschaft aus der Landesliga und einer der Trainer beim ABC.
Laufen, Walken, Inlinern, Fahrradfahren, Schwimmen sowie Workouts sind die Aufgaben und Auswahlmöglichkeiten und die ABCler trainieren fleißig, um fit zu bleiben, ihre Ausdauer und Kondition zu verbessern. Nicht nur zu den Olympischen Spielen geht es virtuell, unterstützen will man vor allem die Familie Ota aus Japan, deren Kinder Shu und Go beim ABC erfolgreich spielen.
„Als Ausländer in Deutschland ist es noch schwieriger die Corona Zeit zu überstehen, wir wollen sie virtuell besuchen in Japan mit der Challenge und mental unterstützen“, so Frank Heise, 2. Vorsitzender des ABC.
Mittlerweile sind über 50 ABCler aktiv und haben bisher schon 3700 Kilometer gesammelt in den letzten 14 Tagen, bis Anfang Juni wollen sie die 10.000 km zusammen bekommen, in der Hoffnung das alle wieder Badminton trainieren können in der Halle.