Umfrage der Gemeinde zum Thema „Alt werden in Isernhagen“

Auf möglichst viele Rückmeldungen aus allen Ortsteilen hofft Ralf Henneberg, Ansprechpartner für Seniorenangelegenheiten in der Gemeinde Isernhagen. (Foto: Renate Tiffe)

Angesprochen sind aller Einwohner ab 55 Jahren

ALTWARMBÜCHEN (ti). Wie lebt es sich als älterer Mensch in Isernhagen? Wie sind die Perspektiven für die kommenden Jahre? Um für die Zukunft planen zu können, will die Gemeinde mit Hilfe einer Umfrage erfahren, wo die Bedürfnisse von Senioren liegen. Angesprochen werden sollen alle Einwohnerinnen und Einwohner, die über 55 Jahre alt sind. Die Aktion ist bereits angelaufen. Einsendeschluss für die Fragebögen ist der 31. Oktober.
Um Kosten zu sparen, sind keine schriftlichen Unterlagen an die betreffenden Haushalte verteilt worden. Die Fragebögen im DIN-A-4-Format, beidseitig beschrieben, sind im Rathaus in Altwarmbüchen, in der Verwaltungsstelle Isernhagen NB und in allen Apotheken zu erhalten. Ferner sie können im Internet unter “http:// www.isernhagen.de aufgerufen werden. Ausgefüllt können sie auf den gleichen Wegen abgegeben oder per Post an die Gemeinde, Bothfelder Str. 29, 309 16 Isernhagen gesandt werden. Wer Unterstützung beim Ausfüllen benötigt, kann sich an die örtlichen Seniorengruppen wenden, oder an Ralf Henneberg, der im Ordnungs- und Sozialamt für Seniorenangelegenheiten zuständig ist (Tel. 0511/6153 – 213).
Die Fragen sind einfach gestellt und können schnell beantwortet werden. „Das war uns wichtig, damit möglichst viele Rückmeldungen aus allen Ortsteilen kommen“, sagt Henneberg, der den Katalog erarbeitet hat. Abgestimmt wurde dieser mit der „AG Demographie“, einem verwaltungsinternen Arbeitskreis, in den das Fachwissen aller Ämter einfließt. Je mehr Bürger Interesse zeigen, umso zuverlässiger werden die Angaben über die Gesamtversorgung und die Stimmung in der Gemeinde. 8973 Bürgerinnen und Bürger sind 55 Jahre und älter.
Wie sind die Wohnverhältnisse? Reichen die Gelegenheiten aus, den persönlichen Bedarf im näheren Umfeld zu decken? Wie sind die Kontakte zu Nachbarn und in den Vereinen? Die Umfrage richtet sich bewusst schon an die 55-Jährigen, die sich „Gedanken machen über ihre Wohnsituation und Weichen stellen wollen für den Fall X“. Auch diejenigen, die sich noch nicht als Senioren empfinden, sollten an die Zukunft denken und sich beteiligen. Die Entscheidungen für die künftige Infrastruktur brauchen eine längere Vorlaufzeit. „Unsere Intention ist, dass möglichst viele Bürger sich in Isernhagen wohlfühlen und hier wohnen bleiben, so Henneberg.
„Der Anteil der Bevölkerung über 55 an der Gesamtbevölkerung steigt ständig an. Dieser demographische Wandel stellt nicht zuletzt die Städte und Gemeinden vor eine große Herausforderung für ihre zukunftsorientierten Planungen. Für Planungen und Zielsetzungen ist es hilfreich zu wissen, wie die Generation der über 55-Jährigen wohnt und lebt und welche Absichten sie für die Zukunft hegt“, hatte Bürgermeister Arpad Bogya in einem Aufruf geschrieben.