Stützpunktfeuerwehr ist in den alten Betriebshof gezogen

Die Kameraden hatten alle Hände voll zu tun, um das Inventar auszuladen. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Erster Alarm erfolgte bereits neun Stunden nach dem Umzug

ALTWARMBÜCHEN (bgp). Geschäftiges Treiben im Feuerwehrhaus Altwarmbüchen. Das Inventar der Wehr wurde auf Lastwagen geladen, um es an den neuen provisorischen Standort auf dem alten Betriebshof der Gemeinde Isernhagen zu bringen. Der Abriss des bisherigen Feuerwehrhauses in Altwarmbüchen ist für Mitte Januar geplant, die Feuerwehr hofft auf die Fertigstellung des Neubaus am gleichen Standort noch im Jahr 2015.
Bereits seit 8.00 Uhr morgens waren die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Altwarmbüchen unter Leitung von Ortsbrandmeister Marc Perl dabei, die Sachen aus ihrem alten Feuerwehrhaus in der Nähe des Hallenbades zu dem vorübergehenden Quartier an der Hannoverschen Straße zu bringen.
Der Umzug bringe ein wenig Wehmut für die Feuerwehrkräfte mit sich, die teilweise schon seit sehr vielen Jahren dabei seien, obwohl der Neubau auf der gleichen Fläche erfolgen solle, beschreibt Löschmeister Christian Reinhart die Gefühlslage. Die lange Verbundenheit sei da schon zu spüren.
Im Tatendrang der Beteiligten schwang aber auch die Vorfreude auf den Neubau mit, so dass mit viel Elan Schränke und Stühle, Schutzkleidung und vor allem technische Ausrüstung für die Kommunikation verladen und hinüber transportiert wurden.
Die größeren Einsatzfahrzeuge wurden in die eigens für die Übergangslösung errichteten geschlossenen Unterstände gebracht, zwei separate Umkleidekabinen eingerichtet, Möbel und viele Kleinteile ein- und ausgepackt. Die Umzugsaktivitäten hielten bis in die späten Abendstunden an. Zeitgleich wurde das Kommunikationssystem installiert und schon neun Stunden nach dem Umzug erfolgte der erste Alarm.
Bedingt durch Bauarbeiten in einem Pflegeheim am Lüneburger Damm wurde durch einen Rauchmelder um 7.46 Uhr der Feueralarm ausgelöst. Die Feuerwehr Altwarmbüchen konnte jedoch vor Ort schnell Entwarnung geben, da das Signal des Rauchmelders lediglich durch Baustaub ausgelöst wurde.
Die mitalarmierten Wehren aus Kirchhorst und Stelle konnten den Bereitstellungsraum wieder verlassen und an ihre Standorte zurückkehren. Die erste Fahrt vom neuen Provisorium aus attestierte der Feuerwehr auf jeden Fall volle Einsatzbereitschaft.