Neues Amt für Sebastian Müller

Sebastian Müller (rechts) mit Superintendent Karl-Ludwig Schmidt (von links), Gottfried Kawalla, dem JUH-Ortsbeauftragen Dietmar Krüger, Regionalvorstand Hans Halbach und Dienststellenleiter Stefan Sawade. (Foto: Andrea Hesse)

Pastor der Christophorus-Gemeinde ist neuer Ortsverbandspastor der Johanniter

ALTWARMBÜCHEN (r/lo). Es sei schon etwas Besonderes, innerhalb von nicht einmal anderthalb Jahren zweimal in derselbenKirche ins Amt eingeführt zu werden, stellte Pastor Sebastian Müller mit einem Lächeln fest.
Tatsächlich gehört der Altwarmbüchener Pastor seit dem Wochenende zu den vermutlich wenigen
Theologen, die eine solche „doppelte“ Einführung feiern konnten: Karl-Ludwig Schmidt,
Superintendent im Stadtkirchenverband Hannover, führte Müller in einem Festgottesdienst in der Christophorus-Kirche in sein Amt als Ortsverbandspastor der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) HannoverLeine ein.
„Ich möchte gerne helfen, das evangelische Profil der Johanniter mit Leben zu füllen“, erklärte Sebastian Müller in seiner Predigt. Die Johanniter seien dem Gebot der Nächstenliebe verpflichtet und setzten es auf vielfältige Weise in die Tat um. „Das Wichtigste, was man dafür braucht, sind
Menschen wie Sie – Menschen, die sich anrühren lassen von der Not und Bedürftigkeit des
Nächsten“, wandte er sich an die Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen der JUH, die in die
Christophorus-Kirche gekommen waren.
Sebastian Müller löst Superintendent Gottfried Kawalla nach fast 20 Jahren als Johanniter-Pastor des Ortsverbandes Hannover-Leine ab. Im Festgottesdienst wurde Kawalla aus seinem Amtverabschiedet; er bleibt der JUH dennoch als ehrenamtlicher Mitarbeiter erhalten.