Mittelstand braucht Unterstützung nicht nur in Sonntagsreden

Der neue Landesvorstand (v.l.n.r.): Klaus Nagel (Springe), Peter L. Menzel (Braunschweig), Ulrike Blum (Osterode), Gabriela König (Osnabrück), Friedhelm Pietschmann (Isernhagen), Knut Gerschau (Hannover) und Dirk Weissleder (Laatzen). (Foto: Katharina Blum)

Vorstand des Liberalen Mittelstandes Niedersachsen gewählt

ISERNHAGEN (r/jk). Die Mitgliederversammlung des Liberalen Mittelstandes (LIM) in Niedersachsen hat Friedhelm Pietschmann (Isernhagen) zum dritten Mal zu ihrem Vorstandsvorsitzenden gewählt. Neben verstärkter inhaltlicher Arbeit und der Werbung neuer Mitglieder hat sich der neue Vorstand vorgenommen, einen Regionsverband Hannover der liberalen Mittelstandsvereinigung zu gründen. Der Liberale Mittelstand, der bundesweit mehr als 1.200 kleine und mittelständische Unternehmer, Selbstständige, Handwerker, Freiberufler und leitende Angestellte in diesen Bereichen vertritt, versteht die FDP als ihren parlamentarischen Ansprechpartner ohne eine Parteiuntergliederung zu sein.
„Ich freue mich darauf, mit einer zum größten Teil neuen Mannschaft noch einmal richtig durchzustarten,“, so Pietschmann. „Die Bedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen werden, meist in Sonntagsreden, von allen politischen Parteien zwar anerkannt, wenn es aber beispielsweise bei der Vergabe von Krediten Schwierigkeiten gibt, stehen insbesondere kleine Unternehmen oft alleine da“, so der Vorsitzende. Nach Auffassung von Friedhelm Pietschmann brauchen Politik, Verwaltung und Mittelstand einander und zwar nicht obwohl, sondern weil sie unterschiedlich ticken. Hier eine Brücke zu bauen, ist nach Auffassung des Liberalen vorrangiges Ziel der liberalen Interessenvertretung von Unternehmern und Freiberuflern.