Maxim Kowalew Don Kosaken und Cantamus Chor Kirchhorst begeisterten

Mit kraftvollen, intensiven Stimmen zogen die Maxim Kowalew Don Kosaken die ZuhörerInnen in der St. Nikolai Kirche in Kirchhorst in ihren Bann. (Foto: Anna Kentrath)

Von Anna Kentrath

KIRCHHORST (ak). Zu siebt waren sie, die Sänger des Maxim Kowalew Don Kosaken Chores und doch füllten sie mit ihren sonoren Stimmen mühelos das historische Gewölbe der St. Nikolai Kirche in Kirchhorst. Im Wechsel mit dem ortsansässigen Cantamus Chor bot sich über 70 Musikinteressierten ein abwechslungsreiches Klangerlebnis.
Der Förderverein für Jugendliche und Kinder der Nikolaikirchengemeinde (JuKi) veranstaltete dieses Frühlingskonzert im außergewöhnlichen Ambiente der St. Nikolai Kirche und schaffte es, trotz strahlenden Sonnenscheins, zahlreiche Besucher anzulocken. Kaum eine Reihe blieb frei an diesem Nachmittag.
„Musik ist eine universelle Sprache,“ stellte Angelika Küper vom Förderverein einleitend fest. Der Maxim Kowalew Don Kosaken Chor knüpfe an die „große, alte Tradition der Kosaken-Chöre“ an. Neben Volksweisen und Balladen, präsentiere der Kosakenchor vor allem auch russische Kirchenlieder. Die „Lieder, die häufig auch Gebete seien“, so Angelika Küper, höre man heute auch für Menschen in Japan, die unsagbarem Leid ausgesetzt seien: „Wir fühlen uns diesen Menschen verbunden und widmen ihnen dieses Konzert.
Den musikalischen Auftakt machte der Kirchhorster Cantamus-Chor unter der Leitung von Martin Schulte und bot sowohl kirchliche Klänge, als auch ein auf den Philippinen sehr populäres Lied mit den Titel „Paraiso“, das inhaltlich Armut und Trostlosigkeit mit Hoffnung verbindet.
Die Maxim Kowalew Don Kosaken begannen mit russischen Kirchenliedern. Wie Angelika Küper bereits feststellte, zeigte die Musik hier ihre universelle Sprache. Auch wenn wohl die wenigsten im Publikum den russischen Text der Lieder folgen konnten, so vermittelte sich dem Publikum eine Reihe von Emotionen. Schwermütige, melancholische Weisen, wechselten sich mit stürmischen, munteren Klängen ab.
Die enorme klangliche Spannbreite der Sänger ermöglichte ein facettenreiches Konzert von tiefen vollen Tönen bis glockenhell anmutenden Spitzen. Ob als mehrstimmiger Chor oder mit solistischen Einlagen, die Kosaken überzeugten mit einem abwechslungsreichen Programm und brachten die russische Seele nach Kirchhorst.