Kulturzelt in Isernhagen lädt alle Bürger zum Mitmachen ein

Bürgermeister Arpad Bogya (hinten rechts), Fettah Diouri und Dirk Ihle (links, sitzend) laden alle Bürger ausdrücklich ein, sich am Programm des Kulturzeltes in Isernhagen zu beteiligen. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Ein Beitrag von Bettina Garms-Polatschek - Regionale Künstler, Chöre und Vereine können sich einbringen

ISERNHAGEN (bgp). Im September 2016 wird das Kulturzelt, eine Initiative des Kulturzentrums Pavillon Hannover und der Gemeinde Isernhagen, auf dem weitläufigen Areal des Hufeisensees gastieren. Die örtlichen Vereine, Chöre und Künstler sind mit ihrem Können gefragt, um sich kreativ in die Programmgestaltung einzubringen.
In der Zeit vom 1. bis zum 10. September 2016 wird das Kulturzelt in Isernhagen zu Gast sein und die Besucher mit einem vielfältigen Programm aus Darbietungen von lokalen Akteuren, nationalen sowie internationalen Künstlern unterhalten. Fettah Diouri und Dirk Ihle vom Kulturzentrum Pavillon in Hannover stellten dazu jetzt das Konzept des Kulturzeltes der Öffentlichkeit vor. Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung, zu der die Gemeinde Isernhagen rund 85 Vertreter von Vereinen, Chören, Kirchen und Kulturschaffenden eingeladen hatte, erhielten diese einen ersten Eindruck über die Vorgehensweise und eine mögliche Programmgestaltung.
Dabei wurde schon am Anfang deutlich, dass auch Darbietungen möglich sind, die sonst etwas abseits vom üblichen Kulturbetrieb stehen, wie Turnvorführungen, Boote mit Sängern auf dem See oder eine Vorstellung mit Pferden, da diese in Isernhagen einen hohen Stellenwert haben und es vor Ort vier Reitvereine gibt.
Diouri und Ihle gaben sich offen in der Gestaltung des Kulturzeltes: "Alles ist möglich, wir sind flexibel". Allein das Spektrum an Gästen, die sich zu der Informationsveranstaltung eingefunden hatten, wartete in puncto Vielfältigkeit einiges auf. Ein Clown und Zauberer, Chöre aller Altersstufen, Pantomime, Vertreter der Musikschule, der Sportvereine, des Bauernhausmuseums oder des Wassersportvereins Altwarmbüchen, des Kulturvereins oder eines Blasorchesters bekundeten Interesse an der Veranstaltung.
Die Vertreterin einer Vorleseinitiative wurde ebenso begeistert aufgenommen wie Musiker oder eine Kabarettistin, die einzeln oder zu fünft mit ihrer Gruppe auftreten könnte.
Fettah Diouri regte an, Menschen, die ein Talent haben oder auch nur eine kurze Nummer spielen möchten, zum Mitmachen zu ermuntern. Es sei nicht erforderlich, ein komplettes Bühnenprogramm im Repertoire zu haben. Dirk Ihle und Fettah Diouri werden aus den einzelnen Angeboten ein Programm gestalten, die Infrastruktur mit Kulturzelt, Ton- und Bühnentechnik sowie Werbung wird gestellt.
"Wir nehmen den Salat, machen einen Blumenstrauß daraus und schenken ihn der Gemeinde" fasst Diouri lachend zusammen und möchte damit die Menschen ermuntern, sich zu trauen und ihre Vorschläge einzureichen. Dabei sei es gut, möglichst zwei Optionen anzubieten, damit eine davon gut in den Programmablauf passt.
Wer sich gerne an der Gestaltung des Programms für das Kulturzelt beteiligen möchte, kann seine Vorschläge bis zum 1. Dezember 2015 an Fettah Diouri und Dirk Ihle per E-Mail senden oder telefonisch Kontakt aufnehmen (E-Mail: fettah.diouri@pavillon-hannover.de, Telefon: 01 70/8 30 46 62).