Kraft des Wassers gewaltig

Pfingstwanderfahrt des Rudervereins

SEHNDE (r/gg). Rund 30 Teilnehmer hatte die Pfingstwanderfahrt des Rudervereins für das Große Freie (RGF). Zur Tour-Begleitung fanden sich zudem drei Radfahrer ein. Am ersten Tag ging es bei leichter Bewölkung für 21 Kilometer auf die Ilmenau von Bienenbüttel bis Lüneburg. Der noch naturnahe Fluss wurde dann einem Ruderboot zum Verhängnis. Ein unter Wasser liegender Ast hebelte den Bugmann aus dem Ruderboot und verletzte sowohl ihn als auch den zweiten Ruderer. Dabei blieb es aber Gott sei Dank bei Prellungen und größeren Schürfwunden. Die Kraft des Wassers ist wie immer nicht zu unterschätzen, denn als das Skull unter Wasser festhing, schaffte es die Strömung den Stahlausleger um 180 Grad aufzuwickeln und den Spannt zum Brechen zu bringen. Nach grober Reparatur konnte dann aber die Tour am Folgetag fortgesetzt werden. Hier gab es mit fünf Umtragestellen 41 Kilometer von der Ilmenau über den Barumer Schöpfwerkskanal, Neetze und Elbe-Seiten-Kanal auf die Elbe bis Geesthacht. Hier war die letzte Umtragestelle dann schicksalshaft für das Boot Witwe Bolte, denn der Bootswagen hat sich durch die Bootshaut gedrückt. Aber auch dieser Schaden konnte zunächst mit Abkleben behoben werden. Am Ende des Tages, der ausgiebigen Sonnenschein bereit hielt, hatten einige dann trotz Cappy mit angehendem Sonnenstich zu kämpfen. Am dritten Tag ging es dann über die Schleuse Geesthacht 32 Kilometer über Elbe und Süderelbe. An diesem Tag war es teilweise bewölkt, so dass die Sonne den Ruderern nicht weiter zusetzen konnte. Der letzte Tag war dann die Überfahrt über die Elbe in die Innenstadt Hamburgs auf die Alster. Nachdem auch die letzten 23 Kilometer bis zum Ruderverein Teichwiesen geschafft waren, wurde nach einer Pause dann verladen und die Rückfahrt angetreten.