Kampagne des SoVD Isernhagen

„Ich bin nicht behindert. Ich werde behindert.“

ISERNHAGEN (r/bs). Mit einem Info-Stand und einer Aktion zum Thema Barrierefreiheit beim 17. Moorfest auf dem Marktplatz in Altwarmbüchen startet der Sozialverband Deutschland (SoVD) die Kampagne „Ich bin nicht behindert. Ich werde behindert.“. Damit setzt er ein klares Zeichen für mehr Inklusion, Barrierefreiheit und Teilhabe.
„Uns ist die Inklusion in allen gesellschaftlichen Bereichen sehr wichtig“, betont Matthias Möhle, der Vorsitzende des SoVD-Ortsverbandes Isernhagen. Dabei sei noch einiges zu tun: Menschen mit einer Behinderung, die voll betreut werden, dürften immer noch nicht wählen und es fehle an barrierefreiem Wohnraum, der auch noch bezahlbar ist.
Deshalb hat Niedersachsens größter Sozialverband die Kampagne „Ich bin nicht behindert. Ich werde behindert.“ ins Leben gerufen. Beim Moorfest am Samstag, 18. und Sonntag, 19. August 2018 auf dem Marktplatz in Altwarmbüchen ist der SoVD deshalb mit einem Info-Stand vertreten.
„Wir müssen beim Thema Behinderung gegen die Barrieren in den Köpfen kämpfen. Mit unserem Info-Stand wollen wir die Menschen dafür sensibilisieren und über unseren Verband informieren“, so Möhle weiter. Außerdem möchte der Verband wissen, mit welchen Barrieren die Menschen in ihrem Alltag zu kämpfen haben und startet beim Moorfest eine kleine Befragung.
„Die Probleme sind vielfältig: Da parken Menschen auf Behindertenparkplätzen, obwohl sie das nicht dürfen. Oder der Fahrstuhl ist ständig kaputt. Wir wollen wissen, wo den Menschen der Schuh drückt“, erläutert der Vorsitzende.
Weitere Informationen zur Kampagne sind unter www.ich-werde-behindert.de/nds zu finden.