Jungstörche in der Gartenstadt

Das Storchenpaar mit drei Jungvögeln in der Nisthilfe. (Foto: G. Bargsten)

Nachwuchs auf der neuen Nisthilfe auf den Edderwiesen

Isernhagen (r/bs). Das Storchenpaar, wohnhaft in der Nisthilfe an der Gartenstadt Lohne / Edderwiesen, hat Nachwuchs bekommen. „Wunderbar zu beobachten. Es freut mich sehr, dass Nisthilfe nun „eingeweiht“ wurde“, freut sich die Umweltschutzbeauftragte Elke Freytag. Drei kleine Schnäbel sind mit dem Fernglas zu erblicken.
Im vergangenen Jahr wurde auf dem gemeindeeigenen Gelände des Pumpwerks südlich der Gartenstadt Lohne im Landschaftsschutzgebiet H-11 "Obere Wietze" die Storchennisthilfe errichtet. Die Kosten für den Mast und seine Aufstellung übernahm die Bürgerstiftung Isernhagen.
Die Standortauswahl und Ausgestaltung der Nisthilfe erfolgte in enger Abstimmung zwischen der Umweltschutzbeauftragten und dem Beauftragten für Weißstörche in der Region Hannover, Dr. Reinhard Löhmer.
Nicht überall in Isernhagen verläuft die Aufzucht des Weißstorchnachwuchses sorgenfrei. Während nach Auskunft von Reinhard Löhmer im Storchennest in KB zwei Jungstörche festgestellt werden konnten, ist die Brut an den Neststandorten in HB und FB nach Kämpfen gescheitert und an den beiden Neststandorten in NB noch nicht gesichert.
Reinhard Löhmer mahnt jedoch ausdrücklich, Revierkämpfen der Weißstörche in Isernhagen nicht durch ein Angebot weiterer Nisthilfen begegnen zu wollen. Die Grenze der Besetzung mit Weißstörchen ist in Isernhagen schon weitgehend erfüllt und die Schaffung zusätzlicher Nisthilfen kann die Situation für standorttreue Brutpaare und das Aufwachsen der Jungstörche durch Konkurrenten erschweren.