Entspannung auf der Badeinsel

Nun steht dem neuen Badespaß am Altwarmbüchener See nichts mehr im Weg (v. l.): Ortsbürgermeister Philipp Neessen, Ina Krause und Arpad Bogya. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Neue Plattform lädt im Altwarmbüchener See zum Schwimmen und Sonnen ein

ISERNHAGEN (bgp). Die Badegäste am Altwarmbüchener See haben eine neue Badeinsel zur Verfügung. Ein Team der Gemeinde Isernhagen und des beauftragten Fachunternehmens installierte die Plattform gemeinsam mit Helfenden des örtlichen Wassersportvereins und des Schwimmclubs Altwarmbüchen. Damit lässt sich die restliche Badesaison gut zu Ende bringen, denn laut Wetterbericht soll es im September noch viele warme Tage geben.
„Leider konnten wir die Badeinsel erst jetzt verankern“, bedauert Ina Krause vom Fachbereich Umwelt und Grün. Im Spätsommer 2017 habe der Rat auf Antrag des Ortsrates Altwarmbüchen die Anschaffung der Badeinsel beschlossen, doch aufgrund von Ausschreibungs- und Lieferfristen sowie diverser Veranstaltungen am See konnte der Aufbau erst jetzt erfolgen. Die Badegäste hätten die Plattform jedoch „aus dem Stand“ angenommen. „Als wir fertig waren, schwamm der erste Nutzer sofort los und nahm die Insel in Beschlag“, freut sich Ina Krause.
Die fünf Meter mal fünf Meter große Plattform ist aus Kunststoff-Ponton-Schwimmkörpern zusammengesetzt, die mit Spezialbolzen gesichert sind. Ein Anker in sieben Meter Tiefe fixiert die Konstruktion, die bei Bedarf auch versetzt werden kann. Die Edelstahlleiter mit Geländer dient zum Einstieg.
Wer die Beine im Sitzen nicht gerne im Wasser baumeln lassen möchte, findet einen Sitzplatz auf dem Ponton-Aufbau, der an einer Ecke der Plattform installiert ist. Die Sicherheit der Konstruktion sei besonders hoch, ergänzt Kollegin Elke Freytag und berichtet von dem vergeblichen Versuch des Installationsteams, die Badeplattform zu kippen: „Die Insel ist elastisch und deshalb nicht kippbar.“
Rund 14 100 Euro kostet der neue Badespaß, vierzig Prozent werden von der Region Hannover aus einem Programm für regionale Naherholung gefördert. Der Aufbau kann auch in der Winterzeit im Wasser bleiben, da die Plattform ohne Belastung nur drei Zentimeter tief einsinkt. Bei Kälte werde diese vom Eis hochgedrückt und könne einfach auf der Oberfläche liegen bleiben. „Das mindert die Unterhaltungskosten“, betont Bürgermeister Arpad Bogya.
In rund vierzig Meter Entfernung vom Badestrand leuchtet die blaue Insel nun den Gästen entgegen und lädt zum „Rüberschwimmen“ ein. „Die Plattform ist bewusst im Blickfeld des DLRG-Turms verankert worden“, erklärt Arpad Bogya und hat noch weitere gute Nachrichten im Gepäck. Die gepflasterte Zuwegung vom Parkplatz auf Höhe der Tennisanlage des TUS Altwarmbüchen ist den Gästen schon lange ein Dorn im Auge, da sie sehr tiefe Unebenheiten aufweist. Für rund sechzigtausend Euro sollen die Pflasterflächen von einem Tiefbauunternehmen wahrscheinlich im Rahmen einer „Winterbaustelle vom November bis Februar“ durchgeführt werden. Damit könne der Auftrag kostengünstiger gestaltet werden, erläutert Bogya den derzeitigen Stand.