Einige Ziele 2014 erreicht – neue Ziele für 2015 gesteckt

Wolfgang Dorn, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Isernhagen bekommt vom neuen SPD-Abteilungsvorsitzenden Altwarmbüchen Philipp Neessen ein „Merci“ für die geleistet Arbeit. (Foto: Dana Noll)

Frischer Wind beim Neujahrsempfang der SPD Altwarmbüchen

ALTWARMBÜCHEN (dno). Während ein heftiger Sturm durch die Gemeinde fegte, lud die SPD zum traditionellen Neujahrsempfang in die Begegnungsstätte An der Riehe in Altwarmbüchen.
Für frischen Wind wird auch Philipp Neessen sorgen. Mit nur 19 Jahren agiert er nun als Vorsitzender der SPD-Abteilung Altwarmbüchen. In der Funktion als Stellvertreter wird ihm Helmut Trendmann zur Seite stehen. Zu Neessens erster Amtshandlung zählte die Begrüßung der zahlreichen Gäste und die offizielle Eröffnung des Neujahrsempfangs.
Wolfgang Dorn, SPD-Vorsitzender des Ortsvereins Isernhagen, bekam nicht nur Blumen und Schokolade, sondern vor allem ein Dankeschön für die tatkräftige Unterstützung. Er freute sich sehr darüber, aber äußerte auch kritische Worte: „Wir haben 10 Jahre für eine IGS gekämpft, Elternbefragungen durchgeführt, die ebenfalls zustimmend waren, und haben trotz allem zum Ende des vergangenen Jahres eine Ablehnung von der Landesschulbehörde bekommen – das ist ernüchternd.“ Trotz allem bat er alle Anwesenden, sich „weiterhin aktiv einzubringen und zu engagieren“.
Der Landtagsabgeordnete Marco Brunotte informierte über die Neuigkeiten in der Landespolitik und begrüßte den Entschluss, Philipp Neessen als Vorsitzenden gewählt zu haben: „Es ist eine richtige und mutige Entscheidung, so einen jungen Kollegen an die Spitze zu setzen“, so Brunotte. In seiner nachfolgenden Ansprache stellte er den Bereich Schulen, Bildung und die qualitative Verbesserung von Krippen und Kitas in den Fokus.
Aus aktuellem Anlass ging er auch auf die Anschläge in Paris auf das Satiremagazin Charlie Hebdo ein: „Fremdenfeindlichkeit sollte keinen Raum bekommen. Neubürger sollten das Gefühl haben, hier willkommen zu sein.“ Schon im vergangenen Jahr hatte Wolfgang Dorn festgestellt: „Wir müssen eine neue Begrüßungskultur entwickeln, das heißt, die Personen nicht nur notdürftig zu versorgen, sondern sie zu integrieren.“
Diesem Gedanken schloss sich Caren Marks, Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Staatssekretärin, zustimmend an. Sie erklärte weiter: „Die neuen Bewegungen wie PEGIDA sind erschreckend. Wir als Partei stehen für Toleranz und Respekt und verurteilen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus. Die Gegendemonstrationen begrüßen und unterstützen wir!“

Beim anschließenden Imbiss, der von belegten Brötchen bis zu selbst gebackenen Torten reichte, kamen die Gäste mit den Politikern ins Gespräch und das ein oder andere Thema konnte noch intensiver diskutiert werden.