Drive-In mit Stephan Weil

Philipp Neessen, SPD-Kandidat für das Bürgermeisteramt in Isernhagen, und Ministerpräsident Stephan Weil beim politischen Drive-In in Kirchhorst. (Foto: privat)

Corona-konformer Polittalk mit Philipp Neessen und dem Ministerpräsidenten



Kirchhorst (r/bs). Als am vergangenen Wochenende Bürgerinnen und Bürger auf dem Firmenparkplatz eines Logistikers am Kirchhorster See neben dem Bürgermeisterkandidaten Philipp Neessen auch den niedersächsischen Ministerpräsidenten und SPD-Landesvorsitzenden Stephan Weil zum corona-konformen Politiktalk antrafen, staunten viele nicht schlecht.
Ausgestattet mit FFP2-Maske, guter Laune und vielen Ideen für Isernhagen im Kopf lud Neessen zum politischen Drive-In ein. Bereits die dritte Veranstaltung jener Art, „und ein voller Erfolg“, resümiert der SPD-Jungpolitiker die Aktion.
Corona-bedingt können größere und für Wahlkämpfe typische Podiumsdiskussionen und Veranstaltungen nicht durchgeführt werden. „Trotz lebt Politik vom Dialog. Nur wenn ich weiß, wo den Bürgerinnen und Bürgern in unserer Gemeinde der Schuh drückt, kann ich mich für jene Anliegen einsetzen und Verbesserungen herbeiführen!“
Die Idee kam dem Altwarmbüchener Ortsbürgermeister indes beim Abholen seines Essens bei einem Italiener. „Ich dachte mir, wenn Menschen sich während der Pandemie Essen abholen, sind Sie vielleicht auch bereit für politische Ideen und Diskussionen in ihr Auto zu steigen“, so der 25-jährige SPD-Politiker.
Der Erfolg gibt ihm recht. Mehr als fünfzig Interessierte haben den Termin mit Stephan Weil wahrgenommen und sowohl mit dem Isernhägener Kommunalpolitiker als auch dem Ministerpräsidenten auf Abstand aus dem Auto diskutiert. Neessen plant derweil weitere Veranstaltungen seines politischen Drive-In
„Die Corona-Pandemie macht auch den politischen Austausch schwieriger. Deshalb ist es klasse, dass neue Formate wie hier in Isernhagen von Philipp Neessen durchgeführt werden, um mit den Bürgern in Kontakt zu kommen. Es hat mir viel Spaß gemacht“, erklärte Ministerpräsident Stephan Weil abschließend.