Drei symbolische Hammerschläge

Pastor Sebastian Müller und Architekt Oldrich Beuste versenken die Zeitkapsel im Grundstein.

Grundstein für das Christophorus-Gemeindehaus ist gelegt

Altwarmbüchen (bs). Der regionale Gottesdienst zum Reformationstag bildete den festlichen Rahmen für die Grundsteinlegung des Gemeindehauses der Christophorusgemeinde Altwarmbüchen. Rund 100 Besucher, die sich Corona-konform auf der Wiese vor der Kirche eingefunden hatten, wollten sich dieses besondere Ereignis nicht entgehen lassen.
Den Gottesdienst gestalteten Altwarmbüchens Pastor Sebastian Müller gemeinsam mit den Pastoren Karsten Henkmann und Susanne Jürgens von St.-Marien in Isernhagen KB sowie seiner Frau Jessica Jähnert-Müller, Pastorin in der St. Nikolai-Kirchengemeinde in Kirchhorst. Damit die Gottesdienstbesucher nicht auf die Baustelle mussten, hatte Roland Börsting vom Bauunternehmen Gundlach kurzerhand den Kranführer gebeten, den rund 120 Kilogramm schweren Grundstein für den feierlichen Akt vom Rohbau auf die Wiese vor der Kirche zu heben. „Auf diese Weise können alle Gäste dabei sein und es gibt kein Durcheinander auf dem Baustellengelände“, freute sich Pastor Müller über diese unkomplizierte Lösung.
„Denke ich an unsere ersten Besprechungen zu diesem Bauvorhaben im Mai 2019, erscheint es mir wie in einem anderen Zeitalter“, eröffnete Architekt Oldrich Beuste seine Ansprache. Gerade mit Blick auf die Corona-bedingten eingeschränkten sozialen Kontakte, wünsche er sich für das neue Gemeindehaus ein buntes und lebendiges Miteinander.
Befüllt wurde die Zeitkapsel mit einer Tageszeitung, einem Euro-Münzenset, dem Bauplan des Gemeindehauses und wie Pastor Müller hinzufügte, einem Lego-Ritter seines Sohnes und einem selbstgemalten Schnecken-Bild seiner Tochter. „Das ist hoffentlich kein böses Omen für den Baufortschritt“, kommentierte der Pastor schmunzelnd.
Nach dem Segen „Wenn der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen“ wurde die Zeitkapsel im Grundstein versenkt und der feierliche Akt mit drei Hammerschlägen von Pastor Sebastian Müller und von Architekt Oldrich Breuste besiegelt.