Drei Isernhagener in der Regionsversammlung

Großer Stimmenanteil für Christiane Hinze

ALTWARMBÜCHEN (ti). In der Regionsversammlung ist Isernhagen in der kommenden Wahlperiode gut vertreten. Christiane Hinze, parteilos für die FDP, Fabian Peters von Bündnis 90/“Die Grünen“ und der Christdemokrat Helmut Lübeck, werden die Interessen der Gemeinde in dem übergeordneten Gremium vertreten.
Mit der Christiane Hinze hat die FDP offenbar einen guten Griff getan, als es darum ging, im Wahlbezirk 10 die Fahne des Umlands hochzuhalten. Bekanntlich hatte Nils Tilsen, der Stadt-Abgeordnete der Freien Demokraten, ziemlich rücksichtslos versucht, ein Mandat für die Regionsversammlung außerhalb der Stadt Hannover zu ergattern, nachdem er dort nicht zum Zuge gekommen war. Der Coup misslang gründlich. Tilsen bekam lediglich 456 Stimmen wohingegen Frau Hinze mit 976 mehr als das Doppelte einheimsen konnte. Dieser hohe Stimmenanteil wie auch der von Wiebke Rösler, die 759 Stimmen erhielt, mag mit dazu beigetragen haben, dass die Liberalen, wenn auch geschwächt, weiter in der Regionsversammlung vertreten sind.
Mit auf der bundesweiten Welle des Wohlwollens für die Grünen gelangte Fabian Peters von der Öko-Partei in das Regionsparlament - sicher zum Vorteil der Gemeinde Isernhagen, die nicht arm ist an Umweltproblemen.
Den Einzug in die Region verfehlt hat Wolfgang Dorn, der Parteivorsitzende der SPD in Isernhagen.
Weiter vertreten sein wird die Isernhagener CDU in der Regionsversammlung. Mit 2138 Stimmen wird Helmut Lübeck in die Fußstapfen von Klaus-Dieter Mukrasch treten. Er werde sich ein Beispiel an Mukrasch nehmen, der die Belange Isernhagens gut vertreten hat, der andererseits aber auch dafür gesorgt hat, dass in der Gemeinde bekannt wurde, was in der Region anlag. Er werde für eine transparente Politik auf Regionsebene antreten, sagte Lübeck. Auch nach zehn Jahren sei die Region in der Bevölkerung noch zu wenig verankert.
Bereits am Mittwochabend findet die konstituierende Fraktionssitzung der CDU statt.