Ausstellung „Kirchen aus aller Welt“ in St. Marien

Isernhagen: St. Marien-Kirche |

Fotografien von Carlo von Opel

ISERNHAGEN (r ). Am morgigen Sonntag, 25. Juli, findet im Anschluss an den Gottesdienst in der St. Marien-Kirchen, Isernhagen KB, Dorfstraße 71, um 11.00 Uhr die Ausstellungeröffnung „Kirchen aus aller Welt“, fotografiert von Carlo von Opel, statt.
Die Ausstellung ist bis Ende August zu den geöffneten Zeiten der Kirche (Dienstag bis Samstag 14 bis 18 Uhr) zu besichtigen. Carlo von Opel hat die Kirchen während seiner weltweiten Reisen in 40 Jahren fotografiert. Aus seinem Bilderschatz wurden 26 Kirchen ausgewählt.
Prächtige Fassaden im Gegensatz zu ganz einfach Kirchlein, Silhouetten vor einem Sonnenuntergang, klein vor gewaltiger Bergkulisse oder strahlend in ihrer Pracht.
Eindrücke und Intentionen schildert von Opel so: „Kirche ist nicht nur aus Holz, Stein und Glas, sondern wie eine Vase – und wir der Inhalt. Wir, das sind 2,1 Milliarden Christen weltweit“.
Die aufregendste Kirche war für ihn die christliche Kirche im Hinduviertel in Neu Delhi, die erst gar keiner haben wollte, die aber wegen der Toleranz von Hindus und Buddhisten gegenüber anderen Religionen, dennoch gebaut wurde und gut genutzt wird.
Auch die Walfahrtskirche von Guadalupe/Mexiko sei beeindruckend schon allein wegen der Tatsache, dass sich die Gläubigen auf Knien rutschend dorthin bewegen, z. Teil kilometerweit.
Die anderen Exponate zeigen reine Gebäudeansichten, wie die prunktvoll-protzigen und dagegen die einfachen Wallfahrtskirchen wie die in Zermatt oder die Kirche bei Juff/Graubünden in 2300 Meter Höhe, im höchstgelegenen, ganzjährig bewohnten Ort.
Von Opel sah und fotografierte die ganz aus Holz gebaute Kirche in Mittelschweden ebenso wie die Christuskirche in Windhoek/Namibia, der 1904 der Deutsche Kaiser die Fenster stiftete. Er hat Kirchen besucht, die durch Kriege erst an die jeweiligen Orte gebracht wurden.