Abrissarbeiten am porta-Möbelhaus haben begonnen

Die Abrissarbeiten an dem ehemaligen porta-Möbelhaus haben begonnen. (Foto: Sina Balkau)

Neueröffnung ist für Frühjahr 2011 geplant

ALTWARMBÜCHEN (sib). In der vergangenen Woche haben die Abrissarbeiten an dem seit zwei Jahren leer stehenden porta-Möbelhaus in Altwarmbüchen begonnen. Zeitgleich hat sich eine ehemalige Mitarbeiterin an die Gewerkschaft verdi gewandt und behauptet, das 30 Jahre alte Gebäude sei mit Asbest belastet. Dieser Verdacht konnte nach Recherchen der Redaktion allerdings widerlegt werden.
„Uns liegt ein Gutachten aus dem Jahr 2008 vor, welches bestätigt, dass keine Asbeststoffe in dem Gebäude des ehemaligen porta-Möbelhauses verbaut worden sind“, versicherte Frank Rolker, Juniorchef der Abrissfirma Rolker gegenüber den Burgwedeler Nachrichten. Die Erstellung solch eines Gutachtens sei die übliche Vorgehensweise, wenn es sich um gewerblich genutzte Gebäude handele, so Rolker, und diene der Kostenkalkulation.
Wäre der Verdacht der einstigen porta-Mitarbeiterin begründet gewesen, hätte das einen deutlichen finanziellen und zeitlichen Mehraufwand bedeutet. Denn für den Abriss und die Entsorgung von asbesthaltigen Stoffen müssen verschiedene Sicherheitsauflagen beachtet werden. So können die Arbeiten nun wie geplant in etwa zehn Wochen durchgeführt werden. Anschließend geht es mit den Bauarbeiten weiter: Wenn alles nach Plan verläuft, eröffnet Porta im Frühjahr 2011 am selben Standort eine neue Filiale mit etwa 36 000 Quadratmetern Gesamtverkaufsfläche.
Seit die Möbelhauskette ihr Altwarmbüchener Verkaufshaus mit 160 Beschäftigten im Juni 2008 mit der Begründung geschlossen hatte, anhaltend hohe Verluste würden diesen Schritt erzwingen, stand das Gebäude leer. Nun investiert das Unternehmen aus Porta Westfalica rund 25 Millionen Euro in einen Umbau, der neben dem Abriss auch eine Komplettmodernisierung, eine Erweiterung des Ausstellungsbereichs sowie einen dreigeschossigen Neubau beinhaltet.