150 Helfer sammeln Müll

Beim "Großen Rausputz" in Altwarmbüchen haben viele Kinder und Jugendliche mitgeholfen. (Foto: privat)

Nach dem "Großen Rausputz" in Altwarmbüchen zieht die Ortsbürgermeisterin eine positive Bilanz

Altwarmbüchen (r/fh). Bei sonnigem Frühlingswetter haben rund 150 Helfer in und um Altwarmbüchen Müll eingesammelt. In den zurückliegenden beiden Jahren hatte der Ortsrat die Aktion wegen der Corona-Epidemie abgesagt. Dieses Jahr rief er nun wieder zum „Großen Rausputz“ auf. Vor allem viele Kinder und Jugendliche packten mit an, unter anderem Pfadfinder, Konfirmanden, Kinder- und Jugendfeuerwehr, DLRG sowie viele Familien.
Gemeinsam machten sie sich auf den Weg, um Landschaft, Wege, Felder, Bachläufe, Naturschutzgebiete und Grünflächen vom Unrat des vergangenen Winters zu befreien. Damit sie den Müll nicht mit bloßen Händen aufheben mussten und zum Schutz vor Verletzungen spendete der Baumarkt Hornbach Arbeitshandschuhe und der Ortsrat stellte Greifzangen zur Verfügung.
Der Abfall wurde in die großen roten Säcke gefüllt, die der Abfallzweckverband jedes Jahr für die Sammelaktionen im ganzen Regionsgebiet bereitstellt. Ab 13 Uhr brachten die Helfer sie zum Parkplatz des TUS-Geländes am Altwarmbüchener See. „Es waren so viele, dass wir irgendwann mit dem Zählen aufhörten“, sagt Ortsbürgermeisterin Sabine Wirth. Die Mitglieder des Realverbands der Altwarmbüchener Bauern und der Jägerschaft sammelten mit ihren Treckern bis zum Nachmittag auch die schweren und weiter verstreut stehenden großen Säcke ein.
Nach getaner Arbeit bewirtete die Freiwillige Feuerwehr die Helfer mit Würstchen vom Grill. Andy Reed sorgte mit dem Akkordeon für musikalische Unterhaltung. Zum krönenden Abschluss wurden dann noch diejenigen ausgezeichnet, die bei der Müllsammlung Besonderheiten und Kuriositäten gefunden hatten. Als Preise erhielten sie Einkaufs-Gutscheine, die das A2-Center gespendet hatte.