124 Teilnehmer erliefen 5000 Euro für halbe Diakonstelle

Die Cheerleader aus den kirchlichen Jugendgruppen feuerten die Läufer mit Schlachtrufen und bunten Pompons an. (Foto: Sina Balkau)

Zweiter JuKi-Spendenlauf wurde zum fröhlichen Fest mit 300 Besuchern

KIRCHHORST (sib). Der Förderverein JuKi, der seit über neun Jahren die Kinder- und Jugendarbeit in der Kirchengemeinde St. Nikolai unterstützt, hatte am vergangenen Wochenende zum zweiten Mal zum Spendenlauf um den Kindergarten und die Schule geladen. 124 Teilnehmer vom Kindergarten- bis zum Rentenalter drehten insgesamt 1709 Runden und erliefen so rund 5000 Euro für die Finanzierung der halben Diakonstelle von Hermine Jany.
Trotz Nieselregen und Fußball-WM konnten viele Menschen mobilisiert werden, die den Förderverein JuKi bei ihrer Arbeit unterstützen wollten. Der Kindergarten St. Nikolai war mit zehn Kindern vertreten, die enthusiastisch Runde um Runde liefen – einige von ihnen schafften die 500 Meter-Strecke 30 Mal. Die Senioren der „Neuwarmbüchener Spätlese“ standen dem Nachwuchs in Sachen Enthusiasmus in nichts nach. Dreißig 60- bis 89-Jährige waren zum Spendenlauf angetreten, einige sogar mit Rollator. Auch Superintendent Martin Bergau ließ es sich nicht nehmen, seinen Beitrag zu leisten.
Insgesamt liefen die 124 Teilnehmer 1709 Runden und legten damit 854 Kilometer in drei Stunden zurück. Da jede Runde von den Sponsoren mit einer Spende belohnt wurde, kam eine stattliche Summe zusammen: 5000 Euro können in die Finanzierung der halben Diakonstelle von Hermine Jany investiert werden. Somit lag der Erlös zwar unter dem des ersten Spendenlaufs im Jahr 2008, das JuKi-Team war aber trotzdem vollauf zufrieden mit der Veranstaltung, die zu einem fröhlichen Fest mit rund 300 Besuchern wurde.
Die Band des Gymnasiums Isernhagen „10-46 Plated Steel“ motivierte mit fetziger Rockmusik. Angefeuert wurden die Teilnehmer außerdem von den kirchlichen Jugendgruppen, die sich als Cheerleader hinter dem Start positioniert hatten und die Läufer unter Anleitung von Diakonin Hermine Jany mit Schlachtrufen und bunten Pompons zu Höchstleistungen anspornten. „Die Jugendgruppenmitglieder machen gerne etwas für Hermine, weil sie wissen, da kommt auch etwas zurück“, erklärte JuKi-Vorsitzender Jochen Zoellner das Engagement der Jugendlichen. Die schon legendären Waffeln und eine Tombola mit einem Gewinnlos für jeden Starter rundeten das bunte Bild ab. Der nächste Spendenlauf ist für 2012 geplant.