Neuer Diakon in der Christophorus-Gemeinde

Diakon Martin Stadtniczuk (links) und Superintendent Martin Bergau nach der Amtseinführung.
  • Diakon Martin Stadtniczuk (links) und Superintendent Martin Bergau nach der Amtseinführung.
  • Foto: Renate Tiffe
  • hochgeladen von Birgit Schröder

ALTWARMBÜCHEN (ti). Er hatte bereits den ökumenischen Einschulungsgottesdienst mitgestaltet und den Familiengottesdienst zum Erntedankfest. Seit dem 1. September ist Martin Stadniczuk in der evangelischen Christophorus-Kirchengemeinde in Altwarmbüchen tätig. Am Sonntag wurde er offiziell in sein Amt eingeführt.
Die Kirchengemeinde hatte sich zu einem feierlichen Gottesdienst mit viel Musik am frühen Nachmittag eingefunden. Zunächst wurde Lars Arneke mit großem Dank verabschiedet, der die Stelle zuvor innehatte. Er war freigestellt worden für die Mitarbeitervertretung der Landeskirche.
Verbunden mit der Einführung als Diakon war die Einsegnung von Martin Stadtniczuk, die Superintendent Martin Bergau vornahm. Zwei selbstgewählte Assistenten begleiteten den jungen Mann vor dem Altar. Vorher hatte er die Urkunde der Landeskirche aus den Händen von Pastor Holger Birth erhalten. Beifall wurde laut für die im kirchlichen Rahmen etwas ungewohnten Klänge von Klavier und Saxophon im Anschluss. In seiner Predigt sprach Bergau von der elementaren Kraft des Betens. Nach dem Gottesdienst nahm Martin Stadniczuk viele persönliche Glückwünsche entgegen.
Der 26-Jährige ist in Moringen, einer kleinen Stadt bei Göttingen aufgewachsen, hat dort sein Abitur gemacht und das Studium der Religionspädagogik und Sozialen Arbeit in Hannover angeschlossen. Sein Anerkennungsjahr zum Diakon hat er im Kirchenkreisjugenddienst Burgwedel-Langenhagen absolviert, ist also schon mit den Gegebenheiten im Kirchenkreis vertraut. Wie er sagte, hat er seit seiner Konfirmation den Kontakt zur Kirche behalten, hat in der Kinder-, Jugend- und Konfirmandenarbeit mitgewirkt, hat Jugendgruppenschulungen durchgeführt und in der Gospelband seiner Gemeinde mitgespielt. Mit seiner halben Stelle wird er auch in der Christophorusgemeinde für die Kinder- und Jugendarbeit zuständig sein, eingeschlossen die Familiengottesdienste und die Zusammenarbeit mit den Schulen. 3.400 Mitglieder zählt die Kirchengemeinde in Isernhagens Zentralort.
Fortgesetzt wurden die Gratulationen beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus. Gleich nach dem Anerkennungsjahr sei ihm nun der große Wurf gelungen, bewunderte ihn der Sprecher der Diakonenschaft. Er freue sich schon auf die gemeinsamen Veranstaltungen, sagte Dieter Gräf von der katholischen Heilig-Keuz-Gemeinde. Die nächste Gelegenheit dazu gebe es ja am Martins-Tag im November.

Autor:

Birgit Schröder aus Burgwedel

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