TV Stadtoldendorf wird die TSG nicht stoppen

Sorgt von der Kreisläuferposition für wichtige Tore für die TSG: Mirko Thieme. (Foto: Holger Staab)

Oberligaspitzenreiter TS Großburgwedel erwartet weiteren Heimsieg

BURGWEDEL (hs). Die Turnerschaft Großburgwedel ist auch im neuen Handballjahr weiter auf Erfolgskurs. In den ersten beiden Partien des Jahres 2011 gab es aber nur 2:2-Punkte bei zwei Auswärtsspielen bei der HSG Northeim (26:29) und bei der SG Zweidorf/Bortfeld (30:25). Die Beweise, dass die Mannschaft um Spielertrainer Heidmar Felixson sich nicht vom Erfolgskurs abbringen lassen und den Sprung in die 3. Liga schaffen will, wollen sie am Wochenende zeigen. Am zweiten Spieltag der Rückrunde trifft die Mannschaft auf TV Stadtoldendorf.
Gerade in Heimspielen wollen die TSG-Spieler überzeugen, für ihren Sport in Großburgwedel werben und eine weitere größere Anhängerschar für sich gewinnen. Das wäre nicht nur gut für die Zuschauerbilanz, sondern auch für die Stimmung in der Halle am Schulzentrum „Auf der Ramhorst“. Ein weiterer Heimsieg sollte am Sonnabend, 29. Januar, ab 19 Uhr gegen Stadtoldendorf realistisch sein. Die TSG verfügt einfach über genug Alternativen im Angriffsspiel und ist stark im Abwehrverhalten. Dagegen können die Teams der Oberliga nur etwas ausrichten, wenn die Felixson-Schützlinge eine Schwächephase haben oder durch Verletzungen gehandicapt sind. Das ist am Sonnabend nicht der Fall und so ist der abstiegsbedrohte TV wohl chancenlos.
Die TSG wird sich auf seinen starken Rückraum mit Robertas Pauzuolis, Paul Schirmer und Felixson verlassen können und auch Außenspieler Lars Eichelmann wird wieder Torchancen bekommen, wenn die Bälle in der Defensive erobert und schnelle Gegenstöße eingeleitet werden können.
Der TV Stadtoldendorf, im letzten Jahr bereits stark abstiegsgefährdet, hat bisher erst sechs Pluspunkte gesammelt und ist Vorletzter der Oberligatabelle. Damit besteht akute Abstiegsgefahr, zumal die Entwicklung nicht nach einem Aufbäumen des Teams spricht. Mit den beiden Rückraumspieler Domenik Niemeyer, der auf der linken Seite aktiv ist und Spielmacher Timo Heiligenstadt sind eigentlich nur zwei torgefährliche Spieler bei den Gästen dabei. Ein wenig Achtsamkeit müssen die TSG-Abwehrspieler noch auf Linkaußen Lars Knoke und Rückraumspieler Florian Scharberth verwenden. Auch der junge Kreisläufer Florian Backhaus sollte nicht zu viele Freiheiten haben.
Die Gefahr besteht aber eher in der Unterschätzung des Gegners, als beim Gegner selbst. Der Gastgeber muss seine Hausaufgaben gemacht haben, intensiv ins Spiel gehen und motiviert auftreten. Das wird Felixson seinen Spielern aber mitgegeben und sie vor Überheblichkeit warnen. Nur eine konzentrierte Vorstellung wird auch weiterhin dafür sorgen, dass die TSG ihre weiße Weste in Heimspielen behält und den Vorsprung an der Tabellenspitze verteidigt oder sogar noch ausbauen kann. Am Sonnabend spricht allerdings wenig dagegen und deshalb sollte ein deutlicher Erfolg herausspringen.