TSV Wettmar geht mit nur einer Herrenmannschaft in die neue Saison

Das Team des TSV Wettmar mit Trainer Stefan Paasch, rechts hinten. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Klassenerhalt in der 2. Kreisklasse wird angestrebt

WETTMAR (hhs). Der TSV Wettmar schickt in dieser Saison wieder eine Mannschaft unter „eigener Firmierung“ in das Rennen um Tore und Punkte in der 2. Kreisklasse. Die ehemalige Spielgemeinschaft Thönse/Wettmar bestehe nur noch formell auf dem Papier, hieß es. Ursprünglich sollten zwei Herrenmannschaften antreten, daraus wird aber nichts, nur ein Team wurde gemeldet für die 2. Kreisklasse. Für ein weiteres Team im Ligenbetrieb ist die Personaldecke zu dünn. Das hat aber auch seinen Vorteil: Für das verbleibende Team stehen immerhin 21 Spieler zur Verfügung.
Stefan Paasch trainiert das Team zur Zeit. Er ist Interimstrainer und wird wahrscheinlich noch während des Marktspiegel-Cups von Thomas Fätckenheuer abgelöst. „Sieben Spieler kommen aus der ehemaligen 1. Herrenmannschaft, der Rest aus der Zweiten. Für den TSV Wettmar ist das ein Neuanfang und alle hoffen, dass er gelingt“, sagte Stefan Paasch im Gespräch mit dieser Zeitung. Die Stimmung im Team sei gegenwärtig sehr gut, alle hätten im Training hohen Einsatz gezeigt und sehr viel Spaß dabei gehabt. Der Spaßfaktor beim Training des TSV Wettmar muss sich offenbar im Ort herumgesprochen haben, denn beim letzten Training am Dienstagabend dieser Woche „sind noch drei Spieler aufgetaucht, die ich bisher nicht auf der Rechnung hatte“, freute sich Paasch.
„Wir wollen nicht absteigen“, formuliert Paasch kurz und bündig das Saisonziel. Der Kader sei mit 21 Spielern zur Zeit ziemlich groß. Darin sehe er auch eine kleine Gefahr, „denn es können immer nur elf auf dem Platz spielen. Wir haben keine Möglichkeit, die daraus resultierende Unzufriedenheit einiger Spieler in einer zweitem Mannschaft aufzufangen“, sagt er. Aber ob nun alle 21 weiter bei der Stange blieben, könne er noch nicht sagen. Das Team sei jung, mit einem Durchschnittsalter geschätzt von etwa 25 Jahren, „da muss man damit rechnen, dass der ein oder andere aus beruflichen oder wegen eines Studiums nicht während der gesamten Saison zur Verfügung stehen wird“. Das sei aber das geringste Problem, die Stimmung sei gut, es klappe hervorragend im Team, „das passt schon...“.