TSG ist heiß auf einen weiteren Sieg

Andrius Stelmokas ist für die TSG nicht nur im Angriff ein wichtiger Stammspieler, auch in der Deckung kann Trainer Felixson nicht auf ihn verzichten. (Foto: Holger Staab)

Auch der Oranienburger HC soll die Heimstärke von Großburgwedel zu spüren bekommen

BURGWEDEL (hs). Die tolle Serie in den Heimspielen soll aufrecht erhalten bleiben und auch gegen den Oranienburger HC ein Sieg gelingen. Die TS Großburgwedel gehört zu den Spitzenteams der 3. Liga und das soll so bleiben. Als Aufsteiger ist den Spielern um Coach Heidmar Felixson ein toller Start in die Saison geglückt und erst der Aufstiegsfavorit HF Springe (24:33) brachte der TSG die erste Niederlage bei. Am vergangenen Wochenende kassierte die TSG dann bei der 21:36-Pleite bei der Bundesligareserve des SC Magdeburg. Diese Pleite muss bis Sonnabend aus den Köpfen der Spieler verschwunden sein. Robertas Pauzuolis und seine Mitspieler wollen sich mit einem Sieg weiter in der Spitzengruppe festsetzen.
Am Sonnabend, 22. Oktober, ab 19 Uhr scheint dieses Ziel aber nicht leicht realisieren zu sein. Gegner in der Halle des Schulzentrums „Auf der Ramhorst“ ist der Oranienburger HC. Bereits in der vergangenen Saison konnte der Gast sich im gesicherten Mittelfeld festsetzen und schaffte zum Saisonende ein ausgeglichenes Punktekonto (28:28) und einen guten 8. Platz. Der HC ist immer für eine Überraschung gut und darf keinesfalls unterschätzt werden.
Felixson wird seinen Schützlingen die Gefahr klarmachen, die vom Angriff der Gäste ausgeht.
Auch auswärts waren die Gäste der TSG beim 32:31-Erfolg am zweiten Spieltag beim SV Beckdorf bereits erfolgreich. Vor der Saison verstärkte sich die Mannschaft um Trainer Jens Deffke mit drei Neuzugängen. Henning von Oesen, Mike Schröder und Christian Ramm werden auch in Burgwedel für Gefahr sorgen. Der OHC ist unberechenbar, findet TSG-Trainer Felixson. Seit der Gründung der dritten Liga 2010 ist die Mannschaft aus Brandenburg dabei und hat für die laufende Spielzeit nur das Ziel Klassenerhalt ausgegeben. Damit stapeln sie wohl genauso tief, wie die TSG-Verantwortlichen, die das gleiche Ziel genannt hatten.
In der 2. Runde des DHB-Pokalspiel ließen die OHC-Spieler gegen den Bundesligaabsteiger ASV Hamm-Westfalen mit dem 28:25-Sieg aufhorchen und zeigten so eindrucksvoll ihre Qualitäten. Die TSG wird nicht nur in der Defensive ihre Stärken zeigen und das von Jörg-Uwe Lütt gut gehütete Tor verteidigen müssen, sondern auch im Angriff möglichst präzise Würfe ansetzen. Im Tor des OHC steht mit Enrico Hein ein exzellenter Keeper, der an guten Tagen die Angreifer zur Verzweiflung bringen kann.
Mit dem starken Rückraum um Pauzuolis und Paul Schirmer, den starken Außenspielern Thomas Bergmann und Jan Krüger und besonders den Qualitäten von Kreisläufer Andrius Stelmokas sollte es aber gelingen, die Abwehr der Gäste in Schwierigkeiten zu bringen. Gelingt dann noch eine gute Chancenverwertung, dann steht einem Erfolg wenig entgegen. Die Burgwedeler Zuschauer können jedenfalls wieder spannenden Handballsport sehen und die Spieler der TSG hoffen deshalb auf eine gut gefüllte Halle und viel Unterstützung von den Rängen. Ein weiterer Sieg und die nächsten drei Spiele bei den Reinickendorfer Füchsen II, gegen das Spitzenteam der HSG Tarp/Wanderup und im Derby bei HSV Hannover könnten von Jan Krüger und Co mit viel Optimismus angegangen werden.