TSG im Spitzenspiel gegen SV Aue Liebenau

Michael Edelburg setzt nach einem schnellen Gegenstoß zum erfolgreichen Torwurf an. (Foto: Holger Staab)

Coach Felixson warnt seine Spieler vor starken Gegner

BURGWEDEL (hs). Am kommenden Wochenende steht für die Turnerschaft Großburgwedel das nächste Heimspiel in der Handball-Oberliga Niedersachsen auf dem Spielplan. Gegner wird am Sonnabend, 20. November, ab 19 Uhr der SV Aue Liebenau sein. Ein Spitzenspiel des Tabellenführers gegen den Tabellendritten. Da sollten die TSG-Spieler gewarnt sein und Trainer Heidmar Felixson macht seine Akteure auf die Spielstärke des Gegners aufmerksam. In eigener Halle zählt für den selbst ernannten Meisterschaftsfavoriten nur ein Erfolg, um den erfolgreichen Weg fortzusetzen.
Der Weg hat als Ziel die 3. Liga und bisher haben die TSG-Akteure dahin auch nur eine Niederlage kassiert. Deshalb stehen sie zu Recht an der Tabellenspitze und wollen da auch bis zum Saisonende ausharren. Auch Mannschaften wie der SV Aue Liebenau dürfen nicht zum Stolperstein werden. Die Gäste haben bisher durchaus überzeugen können und sich still und leise in die vorderen Plätze der Oberligatabelle vorgeschoben.
Das ist, wird die Bilanz der vergangenen Spielzeit mit dem 7. Platz betrachtet, erstaunlich, aber die Liebenauer sind besonders heimstark, haben eine eingespielte Mannschaft und können auch gegen vermeintlich stärkere Teams über sich hinauswachsen. Auch in der Saison 2009/2010 machten sie Burgwedel Schwierigkeiten und sorgten durch ein 25:25 in Burgwedel und einen 34:32-Erfolg in Liebenau dafür, das die TSG-Spieler keine guten Erinnerungen an den Gegner haben.
Besonders Spielmacher Malte Grabisch und Linksaußen Waldemar Buchmüller sind als beste Torschützen ihres Teams gefährlich. Aber auch Rechtsaußen Tobias Naumann und der junge Alexander Weimar aus dem linken Rückraum sorgen für Hochkonjunktur in der gegnerischen Deckungsarbeit. Das muss auch die Burgwedeler Defensive um Abwehrchef Robertas Pauzuolis erfahren, wird aber darauf eingestellt sein. Felixson will sein Team auf die starke Offensive des SV vorbereiten und die beste Torfabrik der Liga, bisher 328 Tore in neun Spielen, zähmen. Dazu soll auch Torwart Jörg-Uwe Lütt mit seinen Paraden beitragen.
Aber es gibt auch Schwachstellen bei Liebenau und das ist das Abwehrverhalten. Die starken TSG-Angreifer müssen die Lücken in der Defensive des Gastes erkennen und konsequent nutzen. Hier wird die Chancenverwertung eine große Rolle spielen. In eigener Halle hoffen Lars Eichelmann und seine Mitspieler auch auf die Unterstützung des Publikums. Die Zuschauer könnten mit lautstarker Anfeuerung dafür sorgen, dass die Mannschaft zu ihrem Spiel findet, dieses Heimspiel sicher gewinnt und damit zu Hause ohne Punktverlust bleibt.
Bereits in einer Woche steht wiederum ein Heimspiel auf dem Programm, dann erwartet die TSG den TV Eiche Dingelbe. Mit zwei Pluspunkten soll deshalb die gute Tabellenposition gehalten werden und vielleicht kann sich das Felixson-Team sogar langsam von den Verfolgern HSG Northeim, SV Aue Liebenau und VfL Hameln absetzen. Erfolge gegen direkte Konkurrenten sind dafür entscheidend.