SV Alfeld wird der TSG nichts schenken

Unterstützung ist garantiert. Die TSG-Fans werden die Mannschaft auch gegen SV Alfeld nach vorn trommeln. (Foto: Holger Staab)

TS Großburgwedel hofft auf weiteren Erfolg in eigener Halle

BURGWEDEL (hs). Ein Erfolg am Sonnabend, 20. März, ab 19 Uhr im Heimspiel gegen den SV Alfeld könnte ein großer Schritt in Richtung Meisterschaft in der Handball-Oberliga sein. Die Turnerschaft Großburgwedel hat sich hohe Ziele gesetzt und dafür viel investiert. Bisher zahlt sich die Investition aus und die Mannschaft ist auf dem besten Weg, den Aufstieg in die 3. Liga zu schaffen. Gegen Alfeld ist in eigener Halle aber eine konzentrierte Leistung notwendig, denn ansonsten droht die erste Heimspielpleite.
Trainer Heidmar Felixson denkt daran allerdings nicht, denn seine Mannschaft hat auch die Verletzung von ihrem erfahrenen Torwart Jörg-Uwe Lütt kompensiert und spielt erfolgreich weiter. Mit einem Vorsprung von vier Punkten zum Verfolger HSG Northeim ist das auch gut so, denn bisher erlaubte sich die TSG kaum eine Schwäche und so ist das Ziel Niedersachsenmeisterschaft zum Greifen nah. Dabei sind noch neun Saisonspiele zu absolvieren und somit dürfen noch keine Nachlässigkeiten auftreten.
Die Alfelder gehören zum erweiterten Verfolgerkreis der Turnerschaft und wollen sich in Großburgwedel gut verkaufen. Im Hinspiel mussten sie eine 28:31-Niederlage einstecken und dafür wollen sie sich revanchieren. Für die TSG gilt es, die Ambitionen des SV zu unterbinden und schnell zu ihrem Spiel zu finden. Dabei werden sie die Bewegungsfreiheit von Benjamin Jentsch einschränken müssen. Jentsch ist aus dem linken Rückraum einer der erfolgreichsten Torschützen der Oberliga und auf ihn wird Coach Felixson in seiner Teambesprechung besonders aufmerksam machen. Die Defensive der TSG muss auch auf Henrik Sievers achten der aus dem rechten Rückraum für Tore sorgt. Insgesamt ist eine offensive Ausrichtung der Abwehr möglicherweise das richtige Mittel.
Allerdings steht mit Andreas Lück auch ein gefährlicher Kreisläufer im Alfelder Team, der im Mittelblock des Gastgebers für Unruhe sorgen kann. Es wird also keine leichte Aufgabe und Paul Schirmer und seine Mitspieler werden von Beginn an engagiert zur Sache gehen müssen. Über 60 Minuten ist eine gute Vorstellung nötig, damit die TSG auch am Sonnabend die weiße Weste in Heimspielen behält und Northeim weiter auf Distanz halten kann.
Von den spielerischen Qualitäten ist Burgwedel reif für die 3. Liga, jetzt müssen in den nächsten Spielen weitere Akzente gesetzt werden. Nach der Partie gegen Alfeld stehen bei der SG Hohnhorst/Haste (27. März), gegen MTV Großenheidorn (2. April) und beim SV Aue Liebenau (9. April) weitere Spiele bevor, die, sollten sie ohne Verlustpunkt absolviert werden, schon zu einer Vorentscheidung im Aufstiegskampf führen könnten. Wenn die Fans der Felixson-Schützlinge mitziehen und ihre Mannschaft weiter intensiv unterstützen, dann ist das Ziel nah und das Team kann sich früh entscheidend absetzen und vielleicht danach locker in die Saisonendphase einziehen.