Schwere Aufgabe für TT-Damen

Burgwedels Nummer zwei - die erst 15-jährige Kristina Kazantseva - wird aufgrund ihrer Olympiateilnahme am Wochende gegen Uentrop fehlen. (Foto: Horst Hillner)

Personelle Probleme beim Spiel gegen Spitzenreiter TuS Uentrop

BURGWEDEL (r/bs). Nach einer vierwöchigen Spielpause in der 2. Bundesliga fallen die Nachrichten beim TTK Großburgwedel vor der ersten Auswärtshürde dieser Saison am Sonntag beim Spitzenreiter TuS Uentrup alles andere als positiv aus.
Dijana Holoková wird aufgrund ihrer Rückenbeschwerden immer noch nicht spielen können. „Es stehen weitere Untersuchungen an, aber wir rechnen noch nicht so schnell mit ihrem Einsatz. Und unser Neuzugang Kristina Kazantseva nimmt an den Olympischen Jugend-Spielen in Buenos Aires teil, so dass wir personell aus dem letzten Loch pfeifen“, sagt Teamcoach Michael Junker. „Eventuell muss sogar Abwehrakteurin Kadrina Junker reaktiviert werden, um die Lücke zu schließen.“
Von daher sind die Erwartungen für das Spiel beim Tabellenführer gedämpft. Der Klub aus Nordrhein-Westfalen stand vor der Auflösung, doch in letzter Sekunde konnten die finanziellen Dinge, die einen Start 2018/19 in Frage stellten, geregelt werden.
Und mit Airi Arameri aus Estland gab es sogar einen Top-Neuzugang, denn sie gehörte in der 3. Bundesliga in der letzten Saison zu den besten Spielerinnen überhaupt. Von daher muss der Konkurrent wohl in die Kategorie Meisterschaftskandidat eingestuft werden. „Unser Ziel ist eher auf den Klassenerhalt ausgelegt, so müssen wir zum Glück in dieser Begegnung nicht zwingend punkten. Wenn alles normal verläuft sollten wir leider keine Chance auf einen Sieg bekommen“, erklärt Junker.