Mit Erfolg gegen Fredenbeck zum goldenen Dezember

Da kommt niemand mit! Chris Meiser setzt sich gegen die Abwehrspieler durch und erzielt für die TSG einen Treffer. (Foto: Holger Staab)

TS Großburgwedel hofft am 1. Dezember auf einen Heimsieg

BURGWEDEL (hs). Im Dezember hofft die Turnerschaft Großburgwedel auf einige Erfolge in der 3. Liga und will gleich am Samstag, 1. Dezember, ab 19 Uhr mit der Serie beginnen. Im Heimspiel gegen den VfL Fredenbeck ist das der Mannschaft, nach einem couragierten und mutigen Auftritt beim 31:34 bei HSG Tarp-Wanderup, durchaus zuzutrauen, auch wenn die Gäste nicht ohne Gegenwehr in Burgwedel antreten werden. In eigener Halle und mit der Unterstützung der Fans soll aber ein Sieg gelingen.
Die TS Großburgwedel bleibt weiterhin die Wundertüte der 3. Liga, denn die Mannschaft ist nicht einzuschätzen, hat keine Konstanz in den Leistungen und brachte auch ihren Trainer Jürgen Bätjer schon zur Verzweiflung. Von einem tollen Spiel und guten Aktionen reichen die Leistungsbeweise bis zu überheblich und pomadig. Oft verschläft das Team die ersten Minuten und hat es dann natürlich schwer, den Anschluss herzustellen und kassiert vielleicht vermeidbare Niederlagen aufgrund eines schwachen Starts.
Die Wechselhaftigkeit muss abgestellt werden, sonst bleibt die TSG vermutlich im unteren Tabellendrittel hängen und könnte sogar in Abstiegsgefahr geraten, denn auch die unteren Mannschaften der Liga punkten fleißig und halten Anschluss zum Mittelfeld. Ein sofortiger Start einer Aufholjagd könnte den Abwärtstrend stoppen und die Burgwedeler wieder in gesicherte Regionen führen. Gegen den VfL Fredenbeck wird es schwer diesen Start zu schaffen, aber die TSG hat in Tarp gezeigt, dass sie das Handballspielen eigentlich noch nicht verlernt hat, und sollte auch gegen vermeintlich stärkere Gegner durchaus in der Lage sein, einen Erfolg zu verbuchen, zumal in einem Heimspiel.
Die Gäste stehen im Mittelfeld der Tabelle und reisen in Burgwedel mit einem 12. Tabellenplatz und 10:14-Punkten an. In der vergangenen Saison landeten sie nur auf eben diesem 12.Platz und damit sechs Plätze hinter der TSG. Jetzt sind die Vorzeichen umgekehrt und der VfL rangiert vor der Turnerschaft. Das Team wurde vor der Saison weiter verjüngt. Aus der eigenen A-Jugend schaffte Clemens Stangneth den Sprung in das Team um Trainer Uwe Inderthal. Er teilt sich dort die Linksaußenposition mit Maximilian Lens aus der 2. Mannschaft. Lukas Kraeft ist vom HSV Hannover zurück zum VfL und Fabian Schulte-Berthold verstärkt die Fredenbecker auf der Kreisläuferposition. Er kam von Eintracht Hagen. Im Rückraum steht mit Rolands Ivanovs von Jamalar Sport aus Lettland jetzt neben Torwart Edgars Kuksa ein weiterer Lette im Inderthal-Team.
Neben Ivanovs und dem jungen Zweimetermann Erik Brandt auf der linken Rückraumposition muss die TSG auch auf Spielmacher Maciek Tluczynski achten. Der ehemalige Burgdorfer ist torgefährlich und leitet das Spiel geschickt. Insgesamt verfügen die Fredenbecker über eine Mannschaft aus jungen Talenten und erfahrenen Spielern, die sich gut ergänzen. Der neue Coach Inderthal sieht sein Team in einer guten Rolle in der 3.Liga und peilt einen Platz im oberen Tabellendrittel an. Ganz konnte das der VfL noch nicht bestätigen, mit einem Sieg in Burgwedel soll das Ziel aber weiter im Auge behalten werden.
Das wollen Steffen Dunekacke und seine Mitspieler aber verhindern und selbst wieder den Weg nach vorn einschlagen. Dazu ist eine Topleistung nötig und die TSG hofft auf die Unterstützung der Zuschauer, damit das gelingt. Aber nicht nur die Fans, auch die Mannschaft muss alles dafür tun, um nicht unterzugehen.
Neben engagiertem Auftreten von der ersten Minute an, fordert Coach Bätjer ein diszipliniertes Spiel. Die Akteure in seinem Kader sollen das umsetzen, was im Training vermittelt wurde, dann ist durchaus ein Erfolg realisierbar. Die TSG hat gute Einzelspieler, die jetzt zusammenhalten und sich als Einheit präsentieren müssen.