Heimspiel gegen Neckarsulm

Das TTKG-Doppel Suzanne Dieker und Polina Trifonova. (Foto: Horst Hillner)

Gegen das Schlusslicht wollen die TT-Damen Punkte einfahren

GROSSBURGWEDEL (r/bs). Der TTK Großburgwedel will sich in der 2. Tischtennis-Bundesliga der Damen am Sonntag, 18. September 2018 (14.00 Uhr) gegen Schlusslicht NSU Neckarsulm hellwach präsentieren.
„Unsere Gäste aus Baden-Württemberg sind aufgestiegen, bekamen bislang aber noch nicht den Fuß in die Tür. Das liegt keinesfalls daran, dass sie eine schlechte Mannschaft besitzen. Das Niveau in der Liga ist in dieser Saison einfach immens hoch. Zudem hatte der Konkurrent ein extrem schweres Auftaktprogramm“, erklärt Teamcoach Michael Junker.
Im vorderen Paarkreuz tritt beim Konkurrenten die Tschechin Lenka Harabaszova an, der ein spielstarker Ruf vorauseilt. Die Position zwei nimmt die 16-jährige Nachwuchshoffnung Wenna Tu ein, die 2017 von der Jugend-Europameisterschaft in Portugal mit dem Vizetitel bei den Schülerinnen die Heimreise antrat.
„Tu gewann aktuell noch kein Einzel, aber ihre Niederlage im fünften Satz gegen die Spitzenkraft des TSV Schwabhausen Mateja Jeger zeigt, dass sie nicht so weit weg ist. Wir konnten zuletzt gegen den Meisterschaftskandidaten aus Schwabhausen knapp siegen, aber auch Polina Trifonova und Kristina Kazantseva unterlagen Jeger. Wir sind also gewarnt“, sagt Junker.
Die Russin Kazantseva spielte gerade auf internationalem Parkett, startete bei den traditionsreichen Junior Hungarian Open in Szombathely. „Im Mädchen-Doppel glückte ihr im Achtelfinale mit ihrer Kollegin Ekaterina Zironova ein sensationelles 3:1 gegen die Chinesinnen Chen Yi/Huang Yingqi. Dieser Triumph wird sie sicher beflügeln“, hofft Junker.
Der Sprung auf das Podest blieb dem Duo nach dem 1:3 im Viertelfinale gegen Laura Tiefenbrunner (Schwabhausen) und ihrer ungarischen Partnerin Fanni Harasztovich knapp verwehrt. Der Tabellenfünfte aus Burgwedel will die Sport-Union keinesfalls aufbauen und die Punkte zu Hause horten, um die Mittelfeldposition zu festigen. Deshalb trägt das hintere Paarkreuz, nach den zuletzt herausragenden Leistungen, erneut die Bürde gut zu spielen.
Auch die beiden Doppel übernehmen einen wesentlichen Part in dieser wichtigen Begegnung. „Nach dem uns gegen Schwabhausen endlich der erste Saisonerfolg gelang, wäre natürlich ein 2:0 ein Traumstart. Es ist und bleibt aber eine Lotterie, ob wir die Konstellation richtig treffen“, gibt sich der Betreuer gespannt. Los geht’s am kommenden Sonntag, 14.00 Uhr, in der Mehrzweckhalle der Grundschule in Großburgwedel.