Gelingt der Turnerschaft ein wichtiger Heimspielerfolg?

Ein Garant für Einsatzwillen und Treffsicherheit von der Kreisläuferposition: Andrius Stelmokas. (Foto: Holger Staab)

TS Großburgwedel erwartet in der 3.Liga die Füchse Berlin II

BURGWEDEL (hs). Am kommenden Wochenende treffen in der Burgwedeler Sporthalle „Auf der Ramhorst“ zwei Teams aufeinander, die einen guten Saisonstart hinlegten und sich Hoffnungen auf eine Platzierung in der Spitzengruppe der 3.Liga machen könnten. Allerdings ist dazu ein Sieg nötig, denn sonst droht der Absturz in die Mittelmäßigkeit. Gemeint sind die Turnerschaft Großburgwedel und die Füchse Berlin II.
Für die TSG ist die Partie am Samstag, 29. September, ab 20 Uhr bereits das dritte Heimspiel im fünften Saisonspiel. Dabei konnte die Mannschaft um Coach Jürgen Bätjer durchaus gute Vorstellungen abliefern und einige Punktgewinne erobern. Vor der Serie wurden Maurice Herbold und Co. als Kandidaten für das gesicherte Mittelfeld gehandelt. Es sieht aber so aus, als wenn die Bätjer-Schützlinge durchaus besser abschneiden könnten. Dazu ist aber noch eine Menge Arbeit nötig und Begegnungen, wie in eigener Halle gegen die Füchse II müssen mit einem Erfolg verbucht werden.
Die Berliner landeten in der vergangenen Saison im Mittelfeld der Tabelle und sind, wie TSV Burgdorf II oder HSG Handball Lemgo II eine Ausbildungsmannschaft für das Bundesligateam des Clubs. Acht Neuzugänge musste Trainer Max Rinderle in seine Mannschaft einbauen und alle acht Spieler kamen aus der eigenen Jugend. Maximilian Kroll, Kenji Hövels, Linus Dömeland, Dennis Schmöker, Oliver Milde, Christopher Kubrak, Jonas Thümmler und Tom Skroblien ersetzten dabei nicht weniger als sieben Abgänge.
Die Füchse wurden also einmal runderneuert und bestehen hauptsächlich aus Spielern, die jünger sind als 20 Jahre. Mit dem 31-jährigen Christian Schücke auf der linken Rückraumposition und Spielmacher Toni Büttner (23 Jahre) stehen nur zwei erfahrene Akteure im Team. Das kann sowohl ein Vorteil als auch ein Nachteil für die TSG sein.
Die Gäste aus der Hauptstadt gehen ein mörderisches Tempo und versuchen mit schnellen Gegenstößen zum Erfolg zu kommen. Die Fehlerquote ist bei den Berlinern aber auch noch hoch und die Abwehr nicht immer sattelfest. Die geballte Erfahrung von Torwart Jörg-Uwe Lütt könnte helfen, die jungen Talente der Füchse zu bändigen und ihnen den Spaß am Handball zu verderben.
Wichtig ist aber auch, dass die TSG ihre Chancen nutzt, den Gegner nicht zur Entfaltung kommen lässt und damit die schnellen Vorstöße unterbindet. Der Gastgeber muss im Angriff konzentriert agieren und versuchen, mit Kombinationen die Füchse-Defensive in Schwierigkeiten zu bringen. Die Neuzugänge Maurice Herbold, Kay Behnke und Steffen Dunekacke haben zumindest bisher schon bewiesen, dass sie durchaus eine Bereicherung der Turnerschaft sein können und der Mannschaft in den nächsten Wochen mit Einsatzwillen und guten Angriffsszenen zu Erfolgen verhelfen werden. Gelingt es, gegen die Füchse auch in der Deckung eine kompakte Einheit zu bilden, dann könnte ein Heimsieg den Weg in höhere Regionen der Tabelle ebnen.