Goldschmiede WIEK: „Mein Herz gehört den Eigenkreationen“

Er ist ein Meister seines Fachs: Wiek Haselbacher hat den Beruf des Gold- und Silberschmieds von der Pike auf gelernt. (Foto: Anke Wiese)

Zehn Jahre WIEK: Eine gut etablierte Adresse in der Wedemark

MELLENDORF (awi). Gute Beratung, ausgefallener Schmuck, schicke Uhren und ein leckerer Espresso – das sind nur einige der Dinge, die  die Goldschmiede Wiek in Mellendorf auszeichnen. Und das seit mittlerweile zehn Jahren. „Der Gold- und Silberschmiedemeister fertigt neben dem bestehenden Sortiment wirklich gelungene Auftragsarbeiten an.
„Sein Design und die Verarbeitung der Schmuckstücke gefallen mir äußerst gut. Wiek nimmt sich bei der Beratung viel Zeit und bespricht alles in Ruhe bei einer Tasse Espresso“, so der Kommentar eines Kunden. Schmuckstücke selbst entwerfen und anfertigen, das ist auch das, was Gold- und Silberschmiedemeister Wiek am allerliebsten tut, wofür er allerdings nicht so viel Zeit findet, wie er gerne hätte. Denn die Nachfrage der Kunden in allen Segmenten seines Berufes ist groß. 
„Als ich vor zehn Jahren anfing, hatte ich geplant, nur eigene Sachen zu verkaufen, vielleicht ein paar Uhren dazu, doch bald habe ich mich der Nachfrage meiner Kunden angepasst, die auch Schmuck zur Reparatur bringen, Batterien an ihren Armbanduhren getauscht haben oder Schmuck von Thomas Sabo oder Pandora kaufen wollen“, erzählt der Goldschmied. Die Planungen für das eigene Geschäft hatten Wiek und seine Frau Katja bereits aufgenommen, als er noch im Endspurt an der Meisterschule in Pforzheim – einer Fachschule für Schmuck und Gerät – war. Wieks Leidenschaft gilt in erster Linie dem Goldschmieden. Dafür schlägt das Herz des staatlich geprüften Schmuckgestalters, der  nach dreieinhalb Lehr- und zwei Gesellenjahren bereits die Meisterschule besuchte, am 1. August 2000 die Meisterprüfung ablegte und am 3. November sein Geschäft an der Wedemarkstraße eröffnete. 
Der Standort ist von der zentralen Lage, der Verkehrsanbindung und den Parkmöglichkeiten nach wie vor ideal. Manchmal würde sich der Geschäftsinhaber zwar ein bisschen mehr Platz wünschen, doch ist er auch ein Meister darin, die vorhandenen Ressourcen optimal auszunutzen. Das ist auch notwendig, denn Thomas Sabo, Pandora oder Fossil haben eine umfangreiche Angebotspalette, die stets aktuell beworben wird und daher auch rasch verfügbar sein muss. Auch wenn der Verkauf dieser Sammlerobjekte und Reparaturen zum Tagesgeschäft des Goldschmieds gehören, ist er vor allem dann in seinem Element, wenn er individuelle Aufträge für seine Kunden anfertigt. „Teilweise kommen die Kunden mit festen Vorstellungen, dann setze ich nur um. Oft entwickelt sich aber auch erst im Gespräch die Vorstellung von dem, was man beispielsweise mit den Steinen, die der Kunde mitbringt, machen kann“, erzählt der Goldschmiedemeister. 
Er skizziert dann zunächst einen Entwurf, bevor die eigentliche handwerkliche Arbeit beginnt. „Doch auch für die Reparatur der geliebten Modeschmuckkette bin ich  mir nicht zu schade“, betont Wiek.  Er hat jetzt auf den guten Kundenzulauf reagiert und seit eineinhalb Monaten eine  zusätzliche Goldschmiedin angestellt. Die Unterstützung durch Stephanie Schwedhelm eröffnet ihm auch die Perspektive, tatsächlich mehr Zeit für eigene Schmuckkreationen zu finden und noch mehr Zeit für die individuellen Wünsche seiner Kunden zu nehmen, ganz nach dem Motto: „Machbar ist alles!“ Nach wie vor kauft Wiek auch Altgold an, den nicht  mehr benötigten Ehering ebenso wie Zahngold und Münzen.