Zweiter Platz im Bundesfinale

Die sprachbegabten fünf Neuntklässler mit ihrer Lehrerin Anke Kallmeyer (links). (Foto: Gymnasium Großburgwedel)

Schüler des Gymnasiums Großburgwedel freuen sich riesig über den Erfolg beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2018 in Schwerin

GROSSBURGWEDEL (r/bs). Was für ein großartiger Erfolg! Das Team des Gymnasiums Großburgwedel kehrte mit einem hervorragenden zweiten Platz vom Bundesfinale des „Bundeswettbewerbs Fremdsprachen“ in Schwerin zurück.
Gut vorbereitet, mit ganz viel Hoffnung und Enthusiasmus sowie einem Filmbeitrag im Gepäck ging es für die fünf Neuntklässler Bryan Witte, Noah Safar, Jasmin Safar, Laura Conrad und Mathilda Wendt mit ihrer Lehrerin Anke Kallmeyer zum Bundesfinale. Nachdem das Schülerteam bereits den ersten Landespreis im Teamwettbewerb erreicht hatte, vertrat es nun Niedersachsen im Bundesfinale und erzielte dort einen sensationellen zweiten Bundespreis.
36 Schüler-Teams hatten sich für das Team-Finale des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen in Schwerin qualifiziert. Die Teams kamen überwiegend aus Deutschland, ein Team flog sogar von der German European School Singapore zum Wettbewerb nach Schwerin ein. Insgesamt 1300 Teams und damit mehr als 7000 Schüler hatten sich 2018 am Wettbewerb beteiligt. Bei diesem Finale mussten die Schülerinnen und Schüler ihr Können live und vor Publikum unter Beweis stellen. So präsentieren die qualifizierten Teams ihre Theaterstücke und Filme, mit denen sie in der Landesrunde überzeugten.
Das Team vom Gymnasium Großburgwedel überzeugte mit dem zwei Minuten langen Video „History alive“ die Jury, in dem Hauptdarstellerin Luna in London ein Geschichtsbuch aufschlägt und in die Vergangenheit reist. In Schwerin musste der Beitrag präsentiert werden, d.h. das Thema in der Fremdsprache beschrieben, Teile noch einmal vorgespielt werden, sowie Fragen der bundesweiten Jury vor Publikum in den vier Sprachen (Englisch, Französisch, Spanisch, und Latein) beantwortet werden. Das hat die Jury sehr beeindruckt, besonders auch der Wechsel von einer Sprache in die andere. Daher erhielt das Team auch einen Sonderpreis für einen hervorragenden mehrsprachigen Beitrag, gestiftet vom deutschen Gesamtverband für moderne Fremdsprachen.
Der kommissarische Schulleiter Matthias Heßbrüggen freute sich über das gute Abschneiden der Schülergruppe: „Engagement in den Sprachen über den Unterricht hinaus lohnt sich. Ich gratuliere den Schülerinnen und den Schülern für die hervorragende Leistung. Sie haben spannende historische Themen aufgegriffen und mit sehr viel Feingefühl und sprachlichem Talent die Jury überzeugt. Sie können stolz sein, denn sie haben unsere Schule und unser Bundesland würdig vertreten“.