Zwei schwere Unfälle auf der A7

BURGWEDEL (r/bs). In Höhe der Anschlussstelle Mellendorf/Fuhrberg ist es am Dienstag (24. März) zu einem Unfall zwischen zwei Lkw gekommen. Ein 42-jähriger Mann ist hierbei in seinem Lkw eingeklemmt und schwer verletzt worden.
Nach Auskunft der Polizei war ein 43-Jähriger mit einem mit Bitumen beladenen Tankfahrzeug (MAN) mit Anhänger gegen 11.30 Uhr auf der BAB 7 aus Laatzen kommend in Richtung Hamburg unterwegs. Aufgrund eines Staus musste er abbremsen und kam auf Höhe der Anschlussstelle Mellendorf zum Stehen.
Dies bemerkte der hinter ihm befindliche Fahrer (42) einer Sattelzugmaschine (Daimler-Benz) zu spät. Er prallte gegen den Anhänger und beim anschließenden Versuch, auszuweichen gegen die Schutzplanke am rechten Fahrbahnrand. Durch den Aufprall wurde der mit Bitumen beladene Anhänger derart beschädigt, dass die Fahrbahn stark verunreinigt wurde.
Der 42-jährige Fahrer wurde durch den Unfall in der Fahrerkabine eingeklemmt und musste durch die alarmierte Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen werden. Mit einem Rettungshubschrauber wurde er schwer verletzt in ein Krankenhaus geflogen. Der 43-jährige Mann aus dem Tankfahrzeug wurde leicht verletzt und mit einem Rettungswagen ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.
Der Schaden wird auf 200.000 Euro geschätzt. Für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die BAB 7 vorübergehend voll gesperrt werden.
An fast gleicher Stelle ereignete sich am Donnerstag (26. März) ein weiterer LKW-Unfall. Auch hier übersah der Fahrer eines Sattelzuges das Stauende auf der BAB 7 zwischen den Anschlussstellen Großburgwedel und Mellendorf und fuhr auf einen Lkw auf. Bei der Kollision wurde die Beifahrerseite des auffahrenden Sattelzuges erheblich beschädigt. Mit einem alarmierten Rettungshubschrauber kam der schwer verletzte 35-Jährige zur stationären Aufnahme in eine Klinik. Der 54-Jährige im LKW vor ihm blieb unverletzt. Für Rettungs- und Bergungsmaßnahmen wurde die BAB 7 in Richtung Hamburg im Bereich der Unfallstelle voll gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst Hannover schätzt den entstandenen Schaden auf 200.000 Euro.