Zur 700-Jahr-Feier gibt es auch einen Gedenkstein

Anke Gebert versieht den schweren Findling mit der Inschrift, die an die 700 Jahr-Feier erinnern soll. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Programm für die große Marktmeile am 22. August steht

KLEINBURGWEDEL (hhs). Am Samstag vergangener Woche herrschte nachmittags emsige Betriebsamkeit vor dem Kleinburgwedeler Feuerwehrgerätehaus: Eine junge Frau war damit beschäftigt, einen Schriftzug mit Durchschlagpapier auf einen großen, dort fachgerecht gesetzten Findling zu kopieren. Zwei Männer bauten derweil vorsichtshalber einen Pavillon als Schutz vor drohendem Regen über den Arbeitsplatz. Dann holten sie noch ein Pressluftaggregat aus dem Fahrzeug und den entsprechenden Meißelvorsatz, und eine halbe Stunde ging Anke Gebert, Steinmetzin, dazu über, die erste Zeile des Gedenkspruchs aus dem Stein zu hauen: „Zur Erinnerung“ steht schon darauf, „700 Jahre Kleinburgwedel 2010“ sollen noch folgen.
Nach der ersten Zeile war vorerst Schluss mit der Arbeit, der Rest wird folgen, versprach Anke Gebert, in jedem Fall rechtzeitig zur Marktmeile am 22. August, sagt sie. Sie ist in Sachen „Inschriften in Stein“ in Kleinburgwedel keine Unbekannte. Vor ein paar Jahren schon hatte sie den Gedenkstein am Hornweg mit dessen Inschrift versehen. Damals hieß sie noch Peinemann. Sie ist die Tochter des Inhabers des gleichnamigen Betriebes in der Landeshauptstadt. Wie der Stein damals ist auch der jetzige ein Geschenk von Robert Rieckenberg an den Ort. Vier Tonnen wiegt das Ungetüm und es soll zur Marktmeile am Sonntag kommender Woche enthüllt werden.
Unterdessen wurde das Programm für diesen ganz besonderen Event vorgestellt, zu dem die Organisatoren und der Ortsrat mit einigen tausend Besuchern in Kleinburgwedel rechnen. An diesem Sonntag wird die Ortschaft Kleinburgwedel weitgehend für den öffentlichen Durchfahrtsverkehr ab morgens 8.00 Uhr gesperrt. Parkflächen werden angeboten aus Richtung Würmsee/Fuhrberg kommend auf einer Freifläche links vor der Bahnunterführung, aus Großburgwedel kommend rechts vor dem Ortsschild und aus Wettmar kommend links vor dem Ortseingang Kleinburgwedel. Von allen Parkflächen sind es nur wenige Schritte bis zum Beginn der Festmeile. Gäste, die mit Fahrrädern die Marktmeile besuchen, können ihre Räder auf der Streuobstwiese, dem Dreschplatz oder dem Schützenplatz abstellen. Alle Parkplätze werden ausgeschildert.
Die Kleinburgwedeler haben sich eine Menge einfallen lassen für dieses ganz besondere Fest: Alle Vereine und Institutionen stellen sich vor und bieten ein buntes Programm, an vielen Punkten der Marktmeile finden sich Getränke- und Speiseangebote, es gibt die Gelegenheit zu Hubschrauberrundflügen, man kann mehr als zehn Bands und Kapellen lauschen und Informationsveranstaltungen und -möglichkeiten finden sich allerorten. Ab diesem Wochenende liegt in vielen Einrichtungen und Geschäften in der Stadt Burgwedel ein besonderer Flyer mit dem ausführlichen Programm aus. Mehr dazu in der nächsten Ausgabe der Burgwedeler Nachrichten.