Zukunft des Zentrums

Wie kann die Innenstadt Großburgwedel als Standort für Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft,
Kultur und Leben gestärkt werden

GROSSBURGWEDEL (r/bs). Zu einer Einwohnerversammlung zur Zukunftsperspektive der Innenstadt
Großburgwedel lädt die Stadt Burgwedel am Donnerstag, 16. Mai, um 18.30 Uhr in den Amtshof Burgwedel, Auf dem Amtshof 8, in Großburgwedel ein.
Wie kann die Innenstadt Großburgwedel als Standort für Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft, Kultur und Leben gestärkt werden? Dieser Frage hat sich der Rat der Stadt Burgwedel angenommen und die DSK GmbH gemeinsam mit dem Büro plan-werkStadt aus Bremen beauftragt, für das Gebiet der
Innenstadt Großburgwedel sogenannte „Vorbereitende Untersuchungen“ nach § 141 Baugesetzbuch (BauGB) durchzuführen.
Das Untersuchungsgebiet „Innenstadt Großburgwedel“ umfasst die Bereiche zwischen Rathaus, Gartenstraße, Im Mitteldorf, Am Markt und Von-Alten-Karree. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Von-Alten-Straße. Die vorbereitenden Untersuchungen sind Voraussetzung für eine Aufnahme in die
Städtebauförderungsprogramme des Landes Niedersachsen.
Die Stadt Burgwedel lädt alle Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag, den 16. Mai 2019, um 18.30 Uhr
in den Amtshof Burgwedel, Auf dem Amtshof 8 in Großburgwedel zu einer ersten Informationsveranstaltung ein, bei der die DSK GmbH gemeinsam mit dem Büro plan-werkStadt über erste Möglichkeiten der Städtebauförderung berichten wird.
Die Städtebauförderung unterstützt Kommunen unter anderem bei der Stärkung von Gebieten, die zentrale Funktionen für die Gesellschaft erfüllen, sogenannte zentrale Versorgungsbereiche. Gebiete, die durch Funktionsverluste wie beispielsweise gewerblichen Leerstand bedroht oder bereits betroffen sind, werden durch umfassende Maßnahmen unterstützt, um dadurch langfristige die Bereiche Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft, Kultur und Leben vor Ort positiv zu beeinflussen. Die zentralen Versorgungsbereiche sollen erhalten und weiterentwickelt werden.
Bedeutende Ziele und Inhalte des Städtebauförderungsprogramms sind zudem die finanzielle Förderung privater Gebäude. Ein- und Anwohner des zukünftigen Förder- oder Sanierungsgebietes sind also unmittelbar betroffen. Mit den Mitteln der Städtebauförderung können neben Aufwertungen des öffentlichen Raums auch Mehrwerte auf privatem Eigentum geschaffen werden. Die Mitwirkung und Einbindung der lokalen Bevölkerung bei der Sanierungsmaßnahme ist also außerordentlich wichtig und ausdrücklicher Wunsch der Stadt Burgwedel.
Mit den vorbereitenden Untersuchungen wird eine Beurteilungsgrundlage in Form eines
Gutachtens über die Notwendigkeit einer städtebaulichen Sanierung geschaffen.
Strukturelle, soziale und städtebauliche Verhältnisse und Zusammenhänge werden unter die
Lupe genommen, um anzustrebenden allgemeinen Ziele für die Innenstadt Großburgwedel
zu formulieren.