„Zappelbrett“ und „Eiermann“ vom Dreimeterbrett

Beim zweiten Durchgang waren die Jugendlichen schon recht mutig und erhielten viel Applaus für ihre fantasievollen Sprünge. (Foto: Sina Balkau)

2. Internationales Turmspringen der Jugendpflege Burgwedel

GROSSBURGWEDEL (sib). Die Jugendpflege Burgwedel veranstaltete am vergangenen Donnerstag ihr zweites internationales Turmspringen, bei dem Kinder und Jugendliche zwischen acht und 23 Jahren ihr Können unter Beweis stellten. Die 30 Jungen und Mädchen hatten sich fantasievolle Sprünge mit lustigen Namen vom Ein- und Dreimeterbrett ausgedacht und erhielten als Belohnung je einen Pokal.
Ob „Eiermann“, „Zappelbrett“ oder „Arschbombe“ – die 30 Jugendlichen, die an der ausgebuchten Ferienpassaktion teilnahmen, bewiesen jede Menge Kreativität, wenn es um die Gestaltung ihrer Beiträge zum Turmspringen ging. Selbstverständlich wurden aber auch die klassischen Figuren, wie der Köpper oder eine Schraube, gezeigt.
Bewertet wurden die Kids von einer dreiköpfigen Jury, die neben der Jugendpflegemitarbeiterin Nora Kitzing auch aus der französischen Praktikantin Laura Dumesnil aus Domfront und Fachmann Michael Matthias vom Schwimmverein Burgwedel bestand. Die drei gaben aus dem Bauch heraus Punktzahlen von eins bis zehn, natürlich mit entsprechender Rücksicht auf die Altersgruppe. Die Moderation des Turmspringens hatte Jugendpflegeleiter Uli Appel übernommen, der die Sprünge in gewohnt unterhaltsamer Weise kommentierte.
Während des ersten Durchgangs waren die meisten Teilnehmer noch vorsichtig, beim zweiten Sprung wurden sie dann schon mutiger. Das spiegelte sich auch in der Wertung der Jury wieder. Anschließend wurden die Punkte zusammengezählt und entsprechend platziert. Einen Pokal bekamen zwar alle Kinder und Jugendlichen, in jeder Altersklasse wurden jedoch je ein erster, zweiter und dritter Platz vergeben. Bei den jüngsten hatten drei Kinder dieselbe Punktzahl und mussten für die endgültige Entscheidung daher noch eine Frage beantworten.
Nachdem alle Pokale verteilt worden waren, verabschiedeten sich Uli Appel und die Jury bis zum nächsten Jahr, in dem auf jeden Fall wieder ein internationales Turmspringen stattfinden soll.