Wiedereröffnung der Heimatstube

Gemütliche Kaffeetafel mit Freunden und Förderern der Heimatdiele. (Foto: Privat)

Lichtbildervorträge über das alte Großburgwedel für Oktober geplant

Großburgwedel (r/bs). Nach eineinhalb Jahren Corona bedingter Zwangspause, hat die Heimatstube der General-Wöhler-Stiftung Mitte August mit zwei Veranstaltungen den Betrieb wieder aufgenommen.
Zu den ersten Gästen zählten die Mitarbeiter des Ambulanten Hospizdienstes Burgwedel, die zu einer Kaffeetafel mit anschließender Führung durch die Heimatstube eingeladen waren.
Auch das Wetter spielte mit, so dass die Kaffeetafel bei Sonnenschein und warmen 24 Grad auf dem schönen Hofgelände stattfinden konnte.
Daran schloss sich ein Rundgang und eine Führung durch das ganze Haus an. Bei der Verabschiedung bedankten sich Jürgen Veth und Rolf Fortmüller, stellvertretender Vorsitzender der Stiftung, für die angenehme und erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Ambulanten Hospizdienst und sicherten auch für die Zukunft weitere Unterstützung der ehren-amtlichen Arbeit zu. Ute Rodehorst, Leiterin des Hospizdienstes, bedankte sich für die herzliche Betreuung und den gelungenen Nachmittag.
Ebenfalls zu einer Kaffeetafel waren rund 40 ehrenamtliche Helfer, Freunde und Förderer der Heimatstube nach der langen Corona-Pause eingeladen. Im Rahmen des gemütlichen Nachmittags erläuterte der Vorstandsvorsitzende Jürgen Veth die durchgeführten Renovierungen und kündigte an, dass ab Oktober wieder die beliebten Lichtbildervorträge über das alte Großburgwedel angeboten werden.
Zudem überraschte Veth die Gäste mit der Vorstellung der seit Jahresbeginn für die Stiftung arbeitende Historikerin Britta Krüger aus Großburgwedel. Britta Krüger habe die Archivierung und Digitalisierung aller Dokumente, Briefe, Dias, Fotos und sonstiger schriftlicher Nachweise und Belege übernommen, die das Leben und das Wirken der Stiftungsgründer und ihrer Familie zeigen.
Es handele sich dabei um viele tausend Stücke, so Veth. Nach vollständiger Auswertung aller Unterlagen werde Britta Krüger dann die Lebensgeschichte der Wöhler-Familie in Buchform abfassen. Als Zeitschiene habe man sich zusammen mit der Historikerin zunächst auf etwa drei Jahre geeinigt, ergänzte der Vorstandsvorsitzende. Anschließend stellte sich Britta Krüger persönlich vor und gab einen kleinen Einblick in ihre Arbeit.
Zum Ende der Veranstaltung konnten sich die Gäste der Heimatstube bei einem Rundgang durch das Gebäude über die neu gestalteten Räumlichkeiten informieren. Durch den Einbau einer zweiten Toilette und dem Vorhalten des Hygienekonzepts der Region Hannover sei man für die Zukunft gut gerüstet, so Veth, der seiner Hoffnung Ausdruck verlieh, dass es angesichts steigender Inzidenzen nicht wieder zu einer kompletten Schließung der Heimatstube kommt.