Wiederaufbau der Bockwindmühle beginnt am Donnerstag

Der Mühlenbaum, wohl ältestes Teil der Bockwindmühle, soll morgen aufgestellt werden. Gerd Brenneke zeigt die Stellen, die die Zimmerer erneuern mussten. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Zum Mühlentag zeigt der Heimatverein Fortschritte beim Mühlenprojekt

WETTMAR (hhs). Am Pfingstmontag, dem 24. Mai wird an vielen Mühlenstandorten im Lande der Mühlentag begangen. So auch in Wettmar, wo der Heimatverein für das Kirchspiel Engensen Thönse Wettmar nun den Wiederaufbau der Bockwindmühle in Angriff nimmt. Die alte Bockwindmühle wurde neulich wie berichtet am alten Standort abgebaut, am neuen Platz für die Veteranin sind unterdessen die Fundamente gesetzt und morgen früh werden Gerd Brenneke und seine Mitstreiter mit dem Wiederaufbau beginnen: Der Mühlenbaum, das Bauteil, auf dem die Mühle steht und sich im Winde drehen kann, wird auf das Fundament gesetzt.
Es gibt also schon etwas zu sehen am Mühlentag in Wettmar und der Heimatverein lädt alle Interessierten dazu herzlich ein. In der Zeit von 11.00 bis 18.00 Uhr sind die Mitglieder vor Ort und werden bei allen Fragen zum Wiederaufbau der Mühle Rede und Antwort stehen. Auch ein Mühlenspezialist wird dabei sein, der alle technischen Fragen klären wird, und natürlich wird für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher gesorgt mit Kaffee und Kuchen, Bier, Bratwurst, Brause und natürlich dem beliebten Mühlenschluck, mit dem jeder seinen Beitrag zur Finanzierung des Mühlenprojektes leisten kann.
„Die Gäste sollen an diesem Tag wirklich auch den neuen Standort genießen“, sagte Gerd Brenneke im Gespräch mit den Burgwedeler Nachrichten. Vom neuen Platz für die Mühle biete sich ein traumhafter Blick auf die drei Dörfer des Kirchspiels. Natürlich werden auch alle Fragen um den Fortgang der Wiederaufbauarbeiten zum Mühlentag geklärt. Der Heimatverein plant das Richtfest der Mühle für etwa Ende Juni. Wenn das Fachwerk für den Kasten steht, soll eine neue Verbretterung aus haltbarem Lärchenholz folgen. „Dann muss auch das Kammrad ergänzt werden“, sagt Brenneke. Der Vorbesitzer der Mühle habe dieses halbiert, als die Mühle zur Wohnung umgebaut worden war vor etwa 60 Jahren. Der Vorsitzende des Heimatvereins hofft, den ersten Bauabschnitt noch im September beenden zu können.
„Unser Dank geht an alle, die die Restaurierung und den Wiederaufbau der Bockwindmühle bisher mit Spenden oder aktiver Mithilfe unterstützt haben“, sagt Gerd Brenneke und hofft, dass möglichst viele Mühleninteressierte am Pfingstmontag den Weg zu den Fundamenten der Wettmarer Mühle finden werden.