Wie viel Beschäftigung benötigen Krippenkinder?

Burgwedel: Pestalozzi-Seminar |

Pädagogischen Forum des Pestalozzi-Seminars

GROSSBURGWEDEL (r/bs). Besorgte Eltern wünschen sich, dass ihre Kinder in der Krippe besonders viele Aktionen unternehmen sollen, um möglichst früh schon viel zu lernen. Aber wie viel Unterhaltung benötigen die Kleinen tatsächlich? Über den qualifizierten Umgang mit Kleinkindern und ihren Bedürfnissen geht es beim nächsten Pädagogischen Forum des Pestalozzi-Seminars am Mittwoch, 19. Mai, von 17.00 bis 19.00 Uhr (Pastor-Badenhop-Weg 2 - 4, Burgwedel).
„Beschäftigungen von Kleinkindern im Alter von 0-3 Jahren sind nicht notwendig. Denn sie beschäftigen sich unentwegt selber“. Kleinkinder müssen sich selbst kennen lernen und ihre Umwelt einordnen. Soziales Lernen erfolgt nur am Rande und ist nicht das Hauptthema des Kindes. Trotzdem ist die Arbeit mit Krippenkindern nicht nur Pflege und Betreuung, sondern auch Erziehungs- und Bildungsarbeit. Elke Borchert, Erzieherin und seit elf Jahren Leiterin der Kinderkrippe „Kleine Strolche“ in Celle erläutert, wie der Bildungsauftrag für Kinder bis drei Jahre von den Krippenerzieherinnen erfüllt werden kann. Dazu gibt sie Anregungen und berichtet von praktischen Beispielen. Sie stellt Angebots- und Alltagsmaterialien vor und zeigt, welche „Beschäftigungen“ für Kleinkinder geeignet sind. Fotos und Literatur liegen zum Stöbern bereit.
Für die Teilnahme am Pädagogischen Forum wird ein Beitrag von 10 Euro (ermäßigt 6 Euro) an der Abendkasse erhoben. Das Pestalozzi-Seminar richtet dieses Jahr noch zwei Foren zu aktuellen Erziehungsthemen aus. Diese Foren dienen dazu, pädagogisches Fachwissen knapp, kompetent und kommunikativ zu vermitteln.