Weichen für die Zukunft gestellt

General-Wöhler-Stiftung beschließt Sanierung des Bades der Heimatstube

Grossburgwedel/Meitze (r/bs). Auf seiner diesjährigen Vorstandssitzung hat der Stiftungsvorstand die Weichen für die Zukunft gestellt.
In seinem Jahresbericht für das fast beendete Jahr 2020 konnte der Vorstandsvorsitzende Jürgen Veth, trotz vieler Einschränkungen und Belastungen durch die Bekämpfung der Corona-Pandemie, von positiven Entwicklungen in vielen Bereichen berichten. So konnten die Ausgaben für die Unterstützung bedürftiger Mitbürger aus Großburgwedel und Meitze/Wedemark mit ca. 33 TEU erneut gesteigert werden. Aktuell werden 20 bedürftige Personen mit mtl. Hilfszahlungen zwischen 50,00 und 160,00 EUR unterstützt. Insgesamt mussten auf der Ausgabenseite fast 100 TEU aufgewendet werden, um alle Kosten zu bewältigen.
Besonders erfreut und auch stolz ist der Vorstand darüber, dass die vor 4 Jahren beschlossene Anlagestrategie den Stresstest in diesem schwierigen Börsenjahr mit Bravour bestanden hat. Mit einer guten Investmentfonds-Auswahl und einem geglückten Timing bei Umschichtungen konnten wesentliche Kursgewinne realisiert werden, die die immer geringeren Zinserträge mehr als kompensiert haben. Zusammen mit erfreulichen Spendenzuwendungen, Erträgen aus Holzverkäufen sowie Dauererträgen aus Mieten, Pachtzinsen und Entschädigungen können somit alle Kosten im Zusammenhang mit den Aufgaben der Stiftung bezahlt werden.
Mit der Umsetzung des Verkaufs einer Ackerfläche an die Region Hannover hat der Vorstand sein Ziel erreicht, den Neubau eines Krankenhauses für Großburgwedel zu sichern. Für andere Vorhaben hätte der Vorstand keine Zustimmung zum Verkauf der Fläche erteilt.
Große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erlangte die Unterstützung der Mund- und Nasenschutzmasken-Aktion der Evangelischen Kirche in Großburgwedel.
Mit einstimmigem Beschluss wurde die Einstellung einer Vorstandsassistenz zum 1. Januar 2021 gefasst, mit der ein mehrjähriges Projekt beginnen wird. Digitalisierungs- und Archivierungsarbeiten sollen von dieser genau so erledigt werden, wie die Abfassung einer Lebensgeschichte der Familie Wöhler incl. Dokumentation der Aufgabenbereiche der Stiftung und der Heimatstube.
Das Heimatstubenteam musste Corona-bedingt alle Veranstaltungen im laufenden Jahr absagen. Um Hygieneregeln einzuhalten und um nach Beendigung der Pandemie wieder Veranstaltungen durchführen zu können, wird eine zweite Toilette für Besucher gebaut werden müssen. Auch das Badezimmer im Wohnbereich, ein Relikt aus den 1960er Jahren, muss grundlegend saniert werden, um es für die Nutzung durch die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wieder zumutbar zu gestalten. Die dafür erforderlichen Arbeiten sollen Anfang Januar 2021 beginnen und werden an Burgwedeler Handwerksbetriebe vergeben.
Sollten es die Bedingungen zulassen, wird am 10. Juli 2021 mit dem CDU-Hoffest die Veranstaltungsreihe des neuen Jahres eröffnet. Für die Herbst- und Wintermonate sollen bei Vorträgen und Lesungen wieder Besucher die Heimatstube beleben.
Der Vorstand der General-Wöhler-Stiftung und das Heimatstubenteam wünschen allen Lesern und Leserinnen frohe Feiertage, ein gutes neues Jahr und ganz viel Gesundheit.